Autor: Galip Özdemir

  • Warum neoscript kein BSI C5-Zertifikat braucht – und warum das ein Vorteil für Sie ist

    Warum neoscript kein BSI C5-Zertifikat braucht – und warum das ein Vorteil für Sie ist

    Manche Anbieter präsentieren ihre Cloud-Zertifikate wie Gütesiegel. Doch was steckt wirklich dahinter – und wann ist ein Zertifikat schlicht unnötig?

    C5 schützt Sie vor fremder Infrastruktur – nicht vor fremder Infrastruktur selbst

    Das BSI C5-Testat ist kein Qualitätsmerkmal für sich. Es ist eine Compliance-Anforderung für Cloud-Dienste – also für Software, die Daten auf Servern Dritter verarbeitet. Das steht so auch in § 393 SGB V: Wer als Leistungserbringer Gesundheitsdaten über einen Cloud-Dienst verarbeitet, muss sicherstellen, dass dieser Dienst ein gültiges C5 Typ 2-Testat vorweist.

    Das Schlüsselwort ist Cloud-Dienst. Und genau hier unterscheidet sich neoscript grundlegend von anderen Anbietern: Bei neoscript läuft die Verarbeitung Ihrer Patientendaten nicht in der Cloud eines Drittanbieters.

    Die Hardware gehört uns. Die Software gehört. Ihre Daten verlassen nie eine Infrastruktur, über die wir keine vollständige Kontrolle haben.

    Das C5-Zertifikat wäre für uns das, was ein Rauchmelder für ein Haus ohne Strom ist: für den vorliegenden Fall schlicht nicht relevant.


    Was viele Anbieter Ihnen nicht sagen

    Ein C5-Testat klingt nach maximaler Sicherheit. Doch es gibt eine Lücke, über die in der Branche wenig gesprochen wird: Das Testat bezieht sich auf den zertifizierten Anbieter – nicht zwingend auf alle Infrastrukturschichten, die er nutzt.

    Viele Software-Anbieter im Gesundheitsbereich betreiben ihre Dienste auf Infrastruktur von Microsoft Azure, Amazon AWS oder Google Cloud. Sprachaufnahmen aus Ihrer Therapiesitzung werden dort verarbeitet – auch wenn sie anschließend gelöscht werden. Auch temporäre Verarbeitung ist Verarbeitung. Die Daten fließen durch Systeme, auf die der Softwareanbieter selbst keinen vollständigen Einblick hat.

    Das ist rechtlich compliant – wenn das C5-Testat vorliegt. Aber es ist keine echte Datenhoheit. Es ist rechtliche Verbindlichkeit ohne faktische Kontrolle.

    Für Psychotherapeut:innen ist das kein akademisches Problem. Therapiegespräche gehören zu den sensibelsten Daten, die es gibt. Die Frage „Wer hat technisch Zugriff auf diese Aufnahme?“ ist nicht mit einem Zertifikat beantwortet (siehe US Cloud-Act)


    Echte Datensouveränität: Was das bedeutet

    Bei neoscript – ob als Software-Lösung oder als neobox für Ihre Praxis – gilt ein einfaches Prinzip: Die Hardware gehört uns, nicht einem Hyperscaler. Das bedeutet:

    • Sprachaufnahmen werden lokal verarbeitet – nicht auf Azure, AWS oder Google-Servern
    • Kein Drittanbieter hat technischen Zugang zu Ihren Patientendaten
    • Keine Abhängigkeit von den Datenschutzpraktiken amerikanischer Cloud-Konzerne
    • Volle Transparenz, welche Infrastruktur genutzt wird – weil es unsere ist

    Das ist der Unterschied zwischen einem Zertifikat, das bescheinigt, dass ein Dritter vertrauenswürdig mit Ihren Daten umgeht – und einer Architektur, in der eine solche Vereinbarung gar nicht erst nötig ist.


    Fragen, die Sie jedem Anbieter stellen sollten

    Ob C5-zertifiziert oder nicht: Stellen Sie die richtigen Fragen, bevor Sie eine KI-Lösung in Ihrer Praxis einsetzen:

    1. Auf welcher Infrastruktur werden Sprachaufnahmen verarbeitet? Konkret: Werden Audiodateien oder Transkriptionen an Microsoft, Amazon, Google oder andere Dritte übertragen – auch temporär?

    2. Wer hat technischen Zugang zu den Servern, auf denen meine Daten liegen? Ein Zertifikat beschreibt Sicherheitsprozesse. Es beschreibt nicht, wer technisch Zugang haben könnte.

    3. Werden Daten für Modelltraining verwendet? Auch wenn eine Lösung „DSGVO-konform“ ist, können Nutzungsbedingungen eine Verwendung von Daten zu Trainingszwecken erlauben.

    4. Wo stehen die Server physisch? Rechenzentren in der EU und unter deutschem Recht sind nicht dasselbe wie ein US-Unternehmen mit EU-Servern.


    Fazit

    Das BSI C5-Zertifikat ist ein sinnvolles Instrument – für Cloud-Dienste, die auf fremder Infrastruktur laufen. Es schafft Transparenz und Verbindlichkeit dort, wo Daten die eigene Kontrolle verlassen.

    Aber es schafft keine echte Datenhoheit. Es dokumentiert, dass ein Dritter sorgfältig mit Ihren Daten umgeht. Es garantiert nicht, dass kein Dritter Ihre Daten verarbeitet.

    neoscript und neobox brauchen kein C5-Zertifikat – weil sie keine Infrastruktur Dritter nutzen. Ihre Sprachaufnahmen werden nie bei Azure oder AWS verarbeitet. Punkt.

    Wenn Sie als Psychotherapeut:in echte Datenhoheit wollen und nicht nur rechtliche Absicherung, dann ist der entscheidende Unterschied nicht das Zertifikat. Es ist die Frage, wem die Hardware gehört.


    Haben Sie Fragen zu unserer Infrastruktur oder möchten neoscript in Ihrer Praxis testen? Sprechen Sie uns an.

  • Die Zukunft der Gesundheitsversorgung beginnt heute – und neoscript.ai ist bereits mittendrin.

    Die Zukunft der Gesundheitsversorgung beginnt heute – und neoscript.ai ist bereits mittendrin.


    Während das Bundesministerium für Gesundheit in seiner Digitalisierungsstrategie „Gemeinsam Digital 2026″ das große Ziel ausgibt, KI-gestützte Dokumentation bis 2028 zum Standard zu machen und mehr als 70 % aller Einrichtungen dafür zu gewinnen, hat neoscript diesen Wandel längst eingeleitet.

    1.000+ automatisierte Dokumentationen. 1.000+ Chat-Einträge. Das sind keine Pilotprojekte. Das ist gelebte Realität – qualitativ hochwertig, zuverlässig und direkt im Versorgungsalltag von Fachkräften im Gesundheitswesen.
    Und das Entscheidende: ohne Abhängigkeit von US-amerikanischen Anbietern. Genau das fordert die Bundesregierung: digitale Souveränität, europäische Resilienz, Datenschutz nach höchsten Standards. Die Strategie formuliert es klar – es braucht Lösungen, die DSGVO-konform, sicher und unabhängig funktionieren. neoscript.ai liefert das nicht als Versprechen, sondern als nachgewiesene Praxis.

    Das BMG betont in seiner Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategie, dass KI dort eingesetzt werden soll, „wo sie Abläufe effizienter macht oder von administrativen Tätigkeiten entlastet – ohne ärztliche oder pflegerische Verantwortung zu ersetzen.“
    Genau diesen Anspruch erfüllt neoscript: Fachkräfte werden entlastet, Dokumentationsaufwand sinkt, die Qualität steigt – und der Mensch bleibt im Mittelpunkt.

    Was uns besonders stolz macht:
    ✅ Hohe Dokumentationsqualität, die dem Versorgungsalltag standhält
    ✅ DSGVO-Konformität ohne Kompromisse
    ✅ Kein Lock-in bei US-Hyperscalern – digitale Souveränität in der Praxis
    ✅ Entlastung für Fachkräfte, die jeden Tag Außergewöhnliches leisten

    Über 1.000 erfolgreichen Einträge sind mehr als eine Zahl. Sie sind ein Beweis dafür, dass KI im Gesundheitswesen jetzt funktioniert – nicht irgendwann 2028.

    Deutschland braucht mutige Vorreiter auf dem Weg zur digitalen Gesundheitsversorgung. neoscript.ai ist einer davon.

    Quelle: BMG Gemeinsam Digital – Digitalisierungsstrategie für das Gesundheitswesen und die Pflege.

  • Gastbeitrag: Meine Praxis-Story mit neoscript.ai

    Wie KI-Dokumentation meinen Praxisalltag verändert hat – Ein Erfahrungsbericht

    Gastbeitrag von Frau Kasten, Psychotherapeutin aus Düsseldorf


    Als das neoscript-Team mich fragte, ob ich über meine Erfahrungen schreiben möchte, musste ich erst einmal schmunzeln. Ausgerechnet ich – jemand, der Technik eher pragmatisch begegnet und sich lange gegen digitale Lösungen gesträubt hat. Aber genau deshalb schreibe ich jetzt diesen Beitrag: Weil sich wirklich etwas verändert hat.

    Der Moment, in dem ich „Ja“ gesagt habe

    Ehrlich gesagt war ich anfangs skeptisch. KI in der Therapie? Das klang für mich nach einer dieser Lösungen, die in schicken Präsentationen funktionieren, aber im echten Praxisalltag scheitern. Dazu kam meine größte Sorge: Datenschutz. Meine Patient*innen erzählen mir Dinge, die sie sonst niemandem anvertrauen. Diese Verantwortung trage ich sehr bewusst.

    Was mich dann doch überzeugt hat, war ein Gespräch mit einer Kollegin, die neoscript bereits nutzte. Sie erzählte nicht von Features oder Funktionen, sondern davon, dass sie abends wieder Zeit für sich hatte. Das hat mich aufhorchen lassen.

    Wie mein Alltag früher aussah

    Nach einem intensiven Therapietag – manchmal sechs, sieben Sitzungen hintereinander – war mein Kopf voll. Voller Geschichten, Emotionen, therapeutischer Hypothesen. Und dann wartete noch die Dokumentation. Verlaufsnotizen, die zeitnah geschrieben werden sollten, damit nichts verloren geht. Berichte für Kostenträger. Anamnesegespräche, die ausführlich festgehalten werden müssen.

    Das Frustrierende: Je später am Abend ich dokumentierte, desto schwieriger wurde es. Details verschwammen, ich suchte nach Formulierungen, die ich tagsüber sofort gefunden hätte. Manchmal saß ich bis 21 Uhr am Schreibtisch – nicht wegen der Therapie selbst, sondern wegen der Bürokratie drumherum.

    Wie ich heute arbeite

    Mein Workflow hat sich grundlegend verändert. Ich zeichne das Therapiegespräch auf – natürlich nur mit ausdrücklicher Einwilligung meiner Patient*innen, die ich zu Beginn der Behandlung einhole. Diese Aufzeichnung wird dann von neoscript transkribiert und in einen strukturierten Dokumentationsentwurf umgewandelt.

    Und hier ist der entscheidende Punkt: Es ist ein Entwurf. Ich lese ihn sorgfältig durch, passe Formulierungen an, ergänze therapeutische Einschätzungen, die nur ich treffen kann, wähle aus, was dokumentationsrelevant ist, und gebe ihn erst dann frei.

    Die KI nimmt mir nicht die fachliche Arbeit ab – sie nimmt mir die mühsame Tipparbeit ab und erstellt eine erste Struktur aus dem gesprochenen Wort. Der Unterschied ist enorm.

    Was sich konkret verändert hat

    Zeit: An vielen Tagen spare ich anderthalb bis zwei Stunden reine Dokumentationszeit. Das klingt nach viel – und ist es auch. Diese Zeit nutze ich unterschiedlich: Manchmal gehe ich früher nach Hause, manchmal bereite ich eine komplexe Sitzung intensiver vor, manchmal lese ich einfach Fachliteratur in Ruhe.

    Qualität: Meine Dokumentation ist jetzt konsistenter und vollständiger. Weil die Aufzeichnung das gesamte Gespräch erfasst, gehen keine wichtigen Details verloren – auch nicht die, die ich früher vielleicht in der Erinnerung übersehen hätte. Ich kann mich in der Sitzung voll auf meine Patient*innen konzentrieren, statt nebenbei schon ans Dokumentieren zu denken.

    Energie: Das klingt vielleicht weich, aber es macht einen Unterschied: Ich verlasse die Praxis häufiger mit dem Gefühl, fertig zu sein. Die Dokumentation hängt nicht mehr als unsichtbare To-do-Liste über meinem Feierabend.

    Die Datenschutz-Frage, die ich mir stellte

    Bevor ich mich für neoscript entschieden habe, habe ich mir auch andere Anbieter angeschaut. Manche hatten durchaus überzeugende Funktionen. Aber dann kam immer der Punkt, an dem ich in die Datenschutzerklärung schaute – und ins Stocken geriet.

    Server bei Amazon, Google oder Microsoft. Support-Tools mit Zugriff aus den USA. Analyse-Dienste auf ausländischen Servern. Für viele Branchen mag das akzeptabel sein. Für Psychotherapie ist es das nicht.

    Ich arbeite mit Menschen, die mir von Traumata erzählen, von familiären Krisen, von Suizidgedanken. Diese Daten dürfen nicht auf Servern landen, auf die US-Behörden durch den CLOUD Act zugreifen könnten. Dieser US-amerikanische Gesetz verpflichtet US-Unternehmen, auf Anfrage von Behörden Daten herauszugeben – unabhängig davon, wo die Server physisch stehen.

    Bei neoscript läuft alles in Deutschland. Server, Verarbeitung, Support. Keine US-Cloud-Anbieter im Hintergrund, keine versteckten Unterauftragnehmer in Drittländern. Das war für mich nicht verhandelbar – und es war das ausschlaggebende Argument.

    Wie meine Patient*innen reagiert haben

    Ich habe das Thema von Anfang an offen kommuniziert. Bevor ich die Aufzeichnung starte, hole ich eine informierte Einwilligung ein. Ich erkläre, dass die Aufnahme ausschließlich zur Dokumentation dient, dass KI-Unterstützung zum Einsatz kommt, dass alle Daten in Deutschland bleiben und dass ich jeden Entwurf persönlich prüfe und freigebe. Die Verantwortung und fachliche Kontrolle bleiben komplett bei mir.

    Die Reaktionen haben mich überrascht. Die meisten fanden es gut. Einige sagten sogar, dass sie es sympathisch finden, wenn ich moderne Mittel nutze, um mehr Zeit für die eigentliche therapeutische Arbeit zu haben. Nur wenige hatten Bedenken – und die konnte ich im persönlichen Gespräch meist ausräumen, indem ich den Datenschutz-Aspekt und das Verfahren genau erklärt habe.

    Was ich anderen Therapeut*innen sagen würde

    Wenn Kolleg*innen mich fragen, ob sie KI-Dokumentation nutzen sollten, sage ich: Es kommt darauf an. Nicht jede Lösung passt zu jeder Praxis. Aber wenn ihr abends erschöpft am Schreibtisch sitzt und euch fragt, warum ihr nochmal Psychotherapie studiert habt – dann lohnt sich zumindest ein Blick.

    Wichtig ist: Sucht euch einen Anbieter, dem ihr eure Patient*innen anvertrauen könnt. Fragt konkret nach, wo die Daten verarbeitet werden. Achtet besonders auf US-Cloud-Anbieter und den CLOUD Act. Lasst euch nicht mit vagen Aussagen abspeisen. Und probiert es aus – aber mit der klaren Erwartung, dass ihr die fachliche Kontrolle behaltet.

    Mein persönliches Fazit

    neoscript hat mir etwas zurückgegeben, das im Gesundheitswesen selten geworden ist: Planbarkeit. Ich kann meinen Tag besser strukturieren, bin weniger erschöpft und habe mehr Kapazität für das, wofür ich eigentlich angetreten bin – Menschen in schwierigen Lebensphasen zu begleiten.

    Das ist keine Revolution. Es ist eine stille, pragmatische Verbesserung. Aber genau solche Verbesserungen brauchen wir in der Psychotherapie. Nicht das große Disruptive, sondern das Praktische, das funktioniert und uns Luft zum Atmen gibt.

    Und ja: Ich gehe tatsächlich öfter pünktlich nach Hause.


    Frau Kasten ist approbierte Psychotherapeutin mit eigener Praxis in Düsseldorf und nutzt neoscript.ai seit der Anfangsphase. Sie hat diesen Gastbeitrag in ihrer Freizeit verfasst und wurde dafür nicht vergütet.

  • CLOUD Act: US-Macht und Tech-Konzerne vs. EU-Datenschutz

    CLOUD Act: US-Macht und Tech-Konzerne vs. EU-Datenschutz

    Der US CLOUD Act ermöglicht amerikanischen Behörden den Zugriff auf Daten weltweit, auch auf EU-Servern von US-Firmen, und kollidiert direkt mit der DSGVO. Unter der aktuellen US-Regierung kann dies systematisch geschehen, während Tech-Konzerne ihre AGBs brechen, ohne harte Konsequenzen zu fürchten. Dieser Blogpost entkräftet das Gegenargument, BKA-Anfragen seien vergleichbar, und beleuchtet die Risiken für sensible Daten wie Patientenakten.[1][2][3]

    Was ist der CLOUD Act?

    Der Clarifying Lawful Overseas Use of Data Act (CLOUD Act) von 2018 erlaubt US-Strafverfolgungsbehörden, US-basierte Unternehmen zu zwingen, Daten herauszugeben – unabhängig vom Speicherort, also auch aus EU-Rechenzentren. Dies umgeht internationale Rechtshilfeabkommen wie MLATs und widerspricht DSGVO-Artikel 48, der nur Abkommen-basierte Zugriffe erlaubt. Europäische Unternehmen riskieren Bußgelder, wenn sie US-Clouds nutzen, da Anbieter wie Microsoft keinen vollen Schutz garantieren können.[2][4][5][6][7]

    Kollision mit DSGVO und EU-Souveränität

    Der CLOUD Act zwingt US-Firmen zur Datenübergabe ohne EU-Rechtsgrundlage, was DSGVO-Verstöße auslöst und durch Urteile wie Schrems II bestätigt wird. EU-Daten bleiben unsicher, selbst auf europäischen Servern, wenn der Mutterkonzern in den USA sitzt. Dies stärkt US-Macht über globale Datenströme und untergräbt europäische Souveränität.[8][9][10][1]

    BKA-Anfragen: Einzelfälle vs. Systematik

    Gängiges Argument: Das BKA kann Patientendaten genauso anfordern wie die USA. Falsch – BKA-Zugriffe (z.B. auf Fluggastdaten (548 Mio. Datensätze 2024)) sind gesetzlich geregelt, gerichtlich überprüfbar und auf spezifische Fälle beschränkt. Im Gegensatz dazu ermöglicht der CLOUD Act massenhafte, systematische Anfragen ohne EU-Kontrolle, potenziell unter der Trump-Regierung eskaliert. Patientendaten bei neoscript.ai wären bei US-Providern systematisch gefährdet, beim BKA nur in Einzelfällen.[11][12][2]

    Tech-Konzerne brechen AGBs straffrei

    US-Tech-Riesen ignorieren eigene AGBs und Datenschutzversprechen mit geringen Konsequenzen. Meta-CEO Zuckerberg siedelte 2025 eine 8-Milliarden-Dollar-Klage zum Cambridge-Analytica-Skandal, bei dem Nutzerdaten massenhaft missbraucht wurden, ohne Aussage vor Gericht. EU-Strafen gegen Apple (500 Mio. €) und Meta (200 Mio. €) 2025 wegen DMA-Verstößen sind Tropfen auf den heißen Stein bei Umsätzen von Hunderten Milliarden. Konzerne zahlen lieber Geldstrafen, statt Compliance zu priorisieren.[13][3][14]

    Risiken für Healthcare und Lösungen

    Für Healthcare-Anwendungen bedeuten US-Clouds existenzielle Risiken: Patientendaten könnten systematisch an US-Behörden fließen, unvereinbar mit der DSGVO. Empfehlung: Deutsche oder europäische Anbieter nutzen, die CLOUD-Act-frei sind und volle Souveränität bieten. So schützen Sie Datenhoheit und vermeiden AGB-Fallen von Big Tech.[5][1]

    Quellen
    [1] CLOUD Act vs. EU-Datenschutz: Was das US-Gesetz für … https://wire.com/de/blog/cloud-act-eu-souver%C3%A4nit%C3%A4t
    [2] 🌩️ Warum der US CLOUD Act ein Problem und Risiko für … https://xpert.digital/us-cloud-act/
    [3] Mark Zuckerberg settles lawsuit over Cambridge Analytica scandal … https://www.cbsnews.com/news/mark-zuckerberg-meta-lawsuit-settlement-cambridge-analytica-trial/
    [4] Wie der US CLOUD Act das europäische Datenschutzdilemma verschärft https://www.heise.de/hintergrund/Wie-der-US-CLOUD-Act-das-europaeische-Datenschutzdilemma-verschaerft-10518058.html
    [5] US Cloud Act: Was ist das – und ist er DSGVO-konform? https://www.idgard.com/de/blog/us-cloud-act-vs-datenschutz/
    [6] LfD: Der CLOUD Act – Zugriff von US-Behörden auf Daten … https://datenschutz.nibis.de/2020/09/07/der-cloud-act-zugriff-von-us-behoerden-auf-daten-in-der-eu/
    [7] Warum der US CLOUD Act EU-Unternehmen gefährdet https://www.digitalsamba.com/de/blog/why-the-cloud-act-is-a-threat-to-your-business-even-if-youre-in-europe
    [8] US Cloud Act: Bedrohung des europäischen Datenschutzes https://conceptboard.com/de/blog/us-cloud-act-europaeischer-datenschutz/
    [9] CLOUD Act vs GDPR Compliance – Impossible Cloud https://www.impossiblecloud.com/de-de/magazine/cloud-act-vs-gdpr-compliance-a-guide-to-sovereign-eu-cloud-storage-de-new
    [10] EU DSGVO und US Cloud Act – Das sollten Sie … – cloudshift https://www.cloudshift.de/eu-dsgvo-und-us-cloud-act-das-sollten-sie-als-mittelstaendler-wissen/
    [11] BKA: 548 Millionen Fluggastdatensätze durchsucht https://www.heise.de/news/BKA-548-Millionen-Fluggastdatensaetze-durchsucht-1525-Verdaechtige-verhaftet-10965210.html
    [12] Daten von 153 Millionen Fluggästen landen 2024 beim BKA https://netzpolitik.org/2025/rasterfahndung-daten-von-153-millionen-fluggaesten-landen-2024-beim-bka/
    [13] EU verhängt 700 Millionen Euro Strafen gegen Apple und Meta https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/apple-meta-eu-millionenstrafen-100.html
    [14] Mark Zuckerberg hoped the Supreme Court would dismiss an $8 … https://fortune.com/2025/07/17/trial-8-billion-lawsuit-mark-zuckerberg-meta-leaders-cambridge-analytica-privacy-scandal/
    [15] Drucksache 20/11869 https://dserver.bundestag.de/btd/20/118/2011869.pdf
    [16] EU-Datenschutz vs. CLOUD Act und Privacy Shield https://www.agnitas.de/cloud-act-und-privacy-shield/
    [17] Googles Vergleich über 391 Millionen Dollar treibt die Strafen für Big Tech im Jahr 2022 auf über 3 Milliarden Dollar | Proton https://proton.me/blog/de/big-tech-three-billion-fines
    [18] AGBs – Der Haken an der Sache https://www.hannesgrassegger.com/reporting/agbs—der-haken-an-der-sache-hannesgrassegger
    [19] Zuckerberg settles lawsuit over Cambridge Analytica scandal https://www.timesofisrael.com/zuckerberg-settles-lawsuit-over-cambridge-analytica-scandal/
    [20] Memo zur Reichweite des US-CLOUD-Act in Europa … https://www.pinsentmasons.com/de-de/out-law/nachrichten/dutch-memo-us-cloud-act-europe

  • Digitale Souveränität im Gesundheitswesen

    Digitale Souveränität im Gesundheitswesen

    Digitale Souveränität ist kein politisches Modewort mehr, sondern eine sehr konkrete wirtschaftliche und strategische Notwendigkeit – gerade für kritische Bereiche wie das Gesundheitswesen, in dem neoscript ansetzt. Die Beispiele aus Deutschland und der Schweiz zeigen eindrücklich, was passiert, wenn Verwaltungen und Unternehmen Abhängigkeiten reduzieren und eigene, offene Strukturen aufbauen und welche Rolle Lösungen wie neoscript dabei spielen können.

    Was digitale Souveränität bedeutet

    Digitale Souveränität heißt, die eigene IT‑Infrastruktur, Daten und zentralen Prozesse unter eigener Kontrolle zu behalten – technisch, rechtlich und wirtschaftlich. Es geht nicht darum, jede Zeile Code selbst zu schreiben, sondern darum, bewusst zu entscheiden, wo Daten liegen, wer zugreifen kann und wie austauschbar einzelne Bausteine sind.

    Für Gesundheitsanbieter, Praxen und therapeutische Einrichtungen bedeutet das: Patientendaten dürfen nicht in undurchsichtigen Blackbox-Clouds verschwinden, Lizenz- und Nutzungsbedingungen müssen nachvollziehbar bleiben und Kernprozesse wie Dokumentation oder Befundschreibung dürfen nicht von der Preispolitik eines einzelnen US‑Konzerns abhängen.

    Schleswig-Holstein: Open Source statt Vendor Lock-in

    Schleswig-Holstein zeigt aktuell sehr sichtbar, was passiert, wenn eine öffentliche Verwaltung konsequent auf Open Source und digitale Unabhängigkeit setzt. Das Land stellt seine Verwaltungs-IT schrittweise von proprietären Microsoft‑Lösungen auf freie Software um und spart damit schon im ersten Jahr mehr als 15 Millionen Euro an Lizenzkosten, bei einmaligen Investitionen von rund neun Millionen Euro – die Maßnahme amortisiert sich also in weniger als zwölf Monaten.

    Gleichzeitig reduziert das Land den Anteil an Microsoft‑Lizenzen um fast 80 Prozent und gewinnt damit Spielräume, offene Lösungen weiterzuentwickeln, Fachverfahren besser zu integrieren und eigene Prioritäten zu setzen, statt Roadmaps und Preismodelle eines einzelnen Anbieters einfach hinnehmen zu müssen. Genau diese Logik lässt sich auf Krankenhäuser, MVZs und Praxisketten übertragen: Wer offene, modular aufgebaute Software einführt, verschafft sich nicht nur Kostenvorteile, sondern auch echte strategische Handlungsfreiheit.

    Preisspirale bei Cloud-Suiten als Warnsignal

    Parallel dazu drehen große Anbieter weiter an der Preisschraube: Microsoft kündigt für die Microsoft‑365‑Suite ab Juli 2026 deutliche Erhöhungen an; einzelne Pläne steigen um bis zu ein Drittel, etwa wenn ein Tarif von 2,25 auf 3 US‑Dollar pro Nutzer und Monat wächst. Auch Business‑ und Enterprise‑Pläne legen teils im zweistelligen Prozentbereich zu, begründet mit neuen KI‑Funktionen und Security‑Features.

    Für Organisationen im Gesundheitswesen, die ohnehin mit knappen Budgets und steigenden Kosten in Pflege, Therapie und Infrastruktur kämpfen, bedeutet diese Preisdynamik: Jede zusätzliche Abhängigkeit von proprietären Suiten erhöht das finanzielle Risiko und reduziert den Spielraum für echte Innovation am Patienten. Digitale Souveränität heißt hier sehr konkret, diese Risiken zu begrenzen durch offene Standards, exportierbare Datenformate und Anbieter, die auf Transparenz und Interoperabilität

    Schweiz: Souveräne KI‑Infrastruktur als Vorbild

    Die Schweiz geht mit Initiativen wie der «Digital Switzerland Strategy» und der Swiss AI Initiative einen eigenen Weg, um digitale Souveränität auch im Bereich KI zu sichern. Basis ist unter anderem der öffentliche Supercomputer Alps, mit dem ein großer, mehrsprachiger Open‑Source‑Sprachmodell‑Stack aufgebaut wurde – mit Millionen GPU‑Stunden und signifikanten öffentlichen Investitionen, ausdrücklich ausgerichtet auf Transparenz, Datenschutz und offene Wissenschaft.

    Das Ziel ist klar: Staat und öffentliche Institutionen sollen KI nutzen können, ohne sich vollständig von einzelnen globalen Cloud‑Anbietern abhängig zu machen, sowohl in Bezug auf Infrastruktur als auch auf Modelle und Daten. Für Anwendungen im Gesundheitswesen entsteht damit ein Ökosystem, in dem sensible medizinische Informationen mit hohen Datenschutzanforderungen verarbeitet werden können, während Governance, Update‑Zyklen und Datenflüsse nachvollziehbar bleiben.

    Wo neoscript ansetzt

    neoscript ist genau in dieser neuen Realität verortet: Als spezialisierte Plattform für medizinische Dokumentation und KI‑gestützte Transkription zielt sie darauf, die Effizienz in Praxen und Kliniken zu steigern, ohne digitale Souveränität zu opfern. Durch einen Fokus auf deutsche undeuropäische Infrastruktur und klare Datenschutz-Architektur kann neoscript in souveräne IT-Strategien von Einrichtungen integriert werden, statt ein weiteres proprietäres Insel-System zu sein.

    Statt ein monolithisches US‑Produkt «von der Stange» zu kaufen, das jede Preiserhöhung und Produktentscheidung von außen diktiert, können Gesundheitsanbieter mit Lösungen wie neoscript schrittweise Kompetenz im eigenen Haus aufbauen: Daten bleiben in kontrollierten Umgebungen, Schnittstellen zu Praxis- und Kliniksystemen sind dokumentiert, und KI‑Modelle lassen sich perspektivisch austauschen oder ergänzen, passend zu regulatorischen Anforderungen und eigenen Qualitätsstandards. Damit wird digitale Souveränität vom abstrakten Schlagwort zur konkreten Architekturentscheidung und neoscript zu einem Baustein in einem unabhängigen, zukunftsfähigen Gesundheits-Ökosystem.

    1. https://www.heise.de/news/Adieu-Microsoft-Schleswig-Holstein-setzt-auf-Open-Source-und-spart-Millionen-11105389.html
    2. https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/I/Presse/PI/2025/cds/251204_cds_open-source
    3. https://www.s-ge.com/en/article/news/why-digital-sovereignty-begins-switzerland
    4. https://find.swiss/find-library/articles/digital-sovereignty-lost-in-the-cloud
    5. https://www.swisscom.ch/en/business/enterprise/themen/cloud/digitale-souveraenitaet.html
    6. https://www.igorslab.de/adieu-microsoft-schleswig-holstein-setzt-auf-open-source-und-spart-millionen/
    7. https://www.it-boltwise.de/schleswig-holstein-spart-millionen-durch-open-source-umstellung.html
    8. https://www.trendingtopics.eu/microsoft-preiserhoehungen/
    9. https://www.heise.de/news/Microsoft-erhoeht-Preise-fuer-Microsoft-365-ab-Juli-2026-deutlich-11103864.html
    10. https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/software-microsoft-hebt-preise-fuer-buerosoftware-um-bis-zu-33-prozent-an-01/100181349.html
    11. https://www.ad-hoc-news.de/boerse/ueberblick/microsoft-365-preise-steigen-um-bis-zu-33-prozent/68411818
    12. https://de.linkedin.com/posts/handelsblatt_software-microsoft-hebt-preise-f%C3%BCr-b%C3%BCrosoftware-activity-7403566701218254849-owzZ
    13. https://www.smartcountry.berlin/en/newsblog/strategy-initiative-how-switzerland-is-going-digital.html
    14. https://www.heise.de/news/Studie-Bundesverwaltung-soll-bei-generativer-KI-auf-Eigenentwicklungen-setzen-11105571.html
    15. https://winfuture.de/news,155429.html
    16. https://www.reddit.com/r/de/comments/1pgimhv/adieu_microsoft_schleswigholstein_setzt_auf_open/
    17. https://s3nnet.de/lesetp-adieu-microsoft-schleswig-holstein-setzt-auf-open-source-und-spart-millionen/
    18. https://de.linkedin.com/posts/dev-felix-becker_software-microsoft-hebt-preise-f%C3%BCr-b%C3%BCrosoftware-activity-7403672438342909955-FTms
    19. https://www.facebook.com/heiseonline/photos/mit-der-migration-von-microsoft-zu-freier-software-zahlt-schleswig-holstein-gut-/1263775259118737/
    20. https://news.microsoft.com/source/emea/2025/09/how-microsoft-is-addressing-digital-sovereignty-in-switzerland/
  • 2025: Das Jahr, in dem Europa aufwachte

    2025: Das Jahr, in dem Europa aufwachte

    Jahrelang haben wir uns eingeredet, das Internet gehöre allen. Wir haben „Akzeptieren“ geklickt, ohne nachzudenken, unsere wertvollsten Erinnerungen in den Clouds US-amerikanischer Riesen abgelegt und Warnungen ignoriert. „Ich habe nichts zu verbergen“, war die Ausrede. Doch 2025 lässt sich die unbequeme Wahrheit nicht mehr leugnen: Wenn es wirklich drauf ankommt, haben wir Europäer:innen die Schlüssel zu unserem digitalen Zuhause längst abgetreten.

    Dieses Jahr hat schmerzhaft gezeigt, was Experten prophezeit hatten: Unsere digitale Abhängigkeit ist keine theoretische Gefahr mehr, sondern eine akute Bedrohung für Freiheit und Privatsphäre.

    Der „Kill Switch“ wird Realität

    Experten warnten: „Europa ist digital vom US abhängig – alles kann mit einem Klick abgeschaltet werden.“ Damals klang das nach Weltuntergangsszenario. Wie könnte ein Verbündeter das tun?

    Am 16. Mai 2025 erlebten wir, wie dieser Knopf aussieht: Microsoft blockierte die E-Mail-Accounts des Chefanklägers des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) in Den Haag. Auf US-politischen Druck hin wurde eine unabhängige Institution digital zum Schweigen gebracht. Akten unzugänglich, Kommunikation dunkel.

    Dieser Vorfall beweist: Unsere kritische Infrastruktur ist Gast auf Servern, die wir nicht kontrollieren. Entscheidet ein Tech-Riese (oder die Regierung dahinter), dass du ein Problem bist, bist du raus – ob Bürger oder internationales Gericht.

    Dein Leben als Trainingsdaten (es sei denn, du widersprichst)

    Während unsere Souveränität bedroht ist, zerfrisst Big Tech unsere Privatsphäre. Erinnert ihr euch? „Widersprecht jetzt, wenn Meta eure Daten nicht für KI trainieren soll.“

    Vollkommene Umkehrung: Statt um Erlaubnis zu bitten, nehmen Firmen Urlaubsfotos, Kinder-Videos und Chats für profitablere KI-Modelle – es sei denn, du kämpfst dich durch verwirrende Menüs. 2025 wurde klar: Big Tech sieht deine Daten nicht als Eigentum, sondern als kostenloses Rohmaterial. Amnesty International warnte schon im August: Dieses Geschäftsmodell bedroht grundlegende Menschenrechte.

    Warum Big Tech kein sicherer Hafen ist

    Fazit 2025 ist hart, aber klar. Drei strukturelle Probleme lassen sich nicht mehr ignorieren:

    • Kill Switch: Wie NU.nl beschrieb und der IStGH erlebte, können Dienste einseitig gekappt werden.
    • Daten-Ausbeutung: Wie NOS und AP warnten, dienen Erinnerungen kommerzieller KI.
    • Machtmissbrauch: Wie Amnesty betont, gefährdet Konzentration bei wenigen Firmen unsere Freiheit.[1]

    Die Lösung in Europa: neoscript.ai

    Wir müssen das nicht hinnehmen. Der einzige Weg, Big Techs Macht zu brechen, führt unsere Daten nach Hause – nach Europa.

    Bei neoscript.ai machen wir es anders. Als privacy-fokussierte Healthcare-AI-Plattform glauben wir: Deine sensiblen medizinischen Daten gehören dir – und niemandem sonst.

    Kein KI-Training: Wir schauen nicht in deine Dateien. Deine Dokumente sind kein Algorithmus-Futter.

    Deutscher Schutz: Daten auf unseren eigenen Servern, oder wenn gewünscht auf deiner eigenen Infrastruktur, geschützt durch DSGVO Kein US-Cloud Act-Zugriff.

    Transparent: Kein Kleingedrucktes oder versteckte Opt-outs. Du bist Kunde, nicht Produkt.

    Kontrolle zurückholen – heute

    Wartet nicht auf den nächsten Skandal, die nächste Sperre oder AGB-Änderung. 2025 war der Weckruf.

    Tretet aus Big Techs Schatten. Wählt Privatsphäre, Sicherheit und Souveränität.

    Originalartikel: https://pixelunion.eu/blog/2025/

  • US-Cloud-Anbieter in Europa bleiben ein massives Risiko für Datenschutz und digitale Souveränität, gerade für Gesundheitsdaten.

    US-Cloud-Anbieter in Europa bleiben ein massives Risiko für Datenschutz und digitale Souveränität, gerade für Gesundheitsdaten.


    Was das neue Gutachten zeigt
    Das Kölner Gutachten im Auftrag des Bundesinnenministeriums kommt zu einem klaren Ergebnis: US-Behörden können auf Daten zugreifen, selbst wenn diese in europäischen Rechenzentren liegen. Entscheidend ist nicht der Standort des Rechenzentrums, sondern die Kontrolle durch ein Unternehmen, das US-Recht wie CLOUD Act, SCA oder FISA 702 unterliegt.

    Für europäische Unternehmen bedeutet das: Wer auf US-Hyperscaler oder europäische Anbieter mit starken US-Geschäftsbeziehungen setzt, öffnet ein Einfallstor für ausländische Zugriffe. Das steht in einem direkten Spannungsverhältnis zu DSGVO, EU‑Datenschutzrahmen und der Idee echter digitaler Souveränität.

    Warum das Gesundheitswesen besonders betroffen ist
    Gesundheitsdaten gehören zu den sensibelsten Daten überhaupt und unterliegen neben der DSGVO auch der ärztlichen Schweigepflicht und strafrechtlichem Schutz, etwa nach § 203 StGB. Ein heimlicher Zugriff ausländischer Behörden auf Arztbriefe, Therapienotizen oder Gesprächsprotokolle ist damit nicht nur ein Compliance-Problem, sondern ein Vertrauensbruch gegenüber Patient:innen.

    Viele aktuelle eHealth- und KI-Lösungen setzen dennoch auf US-Clouds wie Azure, AWS oder GCP – oft sogar dann, wenn die Rechenzentren formal in Deutschland oder der EU stehen. Das Gutachten macht deutlich: Dieses „Standort-Argument“ reicht nicht aus, um das Risiko eines Zugriffs durch US-Behörden wirksam auszuschließen.

    Wie neoscript Datensouveränität umsetzt
    neoscript geht hier bewusst einen anderen Weg: Die Plattform wird ausschließlich auf eigenen Servern in Deutschland betrieben – ohne AWS, Azure, GCP oder andere US-Clouds. Kundendaten verbleiben damit vollständig in deutscher Infrastruktur, was die Vereinbarkeit mit DSGVO und ärztlicher Schweigepflicht deutlich erleichtert.
    Zusätzlich bietet neoscript auf Wunsch On-Premise-Betrieb direkt in der IT-Umgebung von Praxen und Kliniken an. So behalten Einrichtungen die volle Kontrolle darüber, wo Gesundheitsdaten liegen – und wer eben keinen Zugriff hat.

    Was Entscheider:innen jetzt tun sollten
    Für Ärzt:innen, Psychotherapeut:innen, Kliniken und Gesundheits-IT bedeutet das Gutachten: Die Wahl der Infrastruktur ist eine strategische Datenschutzentscheidung, keine reine IT-Frage. Wer US-Clouds einsetzt, sollte das Risiko eines potentiellen Behördenzugriffs transparent bewerten – und dokumentierte Schutzmaßnahmen sowie Alternativen prüfen.

    neoscript positioniert sich genau hier als Lösung für maximale Datensouveränität: KI-gestützte Dokumentation und sicherer KI-Chat, betrieben auf eigener deutscher Infrastruktur, ohne US-Cloud und mit Fokus auf deutsche Compliance-Anforderungen. Für alle, die KI im Gesundheitswesen nutzen wollen – ohne bei Datenschutz und Souveränität Abstriche zu machen.

  • neoscript.ai unterstüzt den Digital Independence Day

    neoscript.ai unterstüzt den Digital Independence Day

    Digital Independence Day: Zeit für digitale Souveränität

    Der Digital Independence Day (#DIDay) lädt monatlich zum Wechsel von Big-Tech-Diensten zu datenschutzfreundlichen Alternativen ein. neoscript.ai unterstützt diese Bewegung, da wir selbst eine privacy-fokussierte AI-Lösung für den Gesundheitsbereich bieten.

    Was ist der #DigitalIndependenceDay?

    An jedem ersten Sonntag im Monat ruft das Bündnis um Save Social – Networks For Democracy zum #DigitalIndependenceDay auf. Nutzer*innen sollen Big-Tech-Monopole wie Meta, Google oder X meiden und zu dezentralen, demokratiefördernden Alternativen wechseln. Das Projekt koordiniert Organisationen aus Zivilgesellschaft, um digitale Unabhängigkeit schrittweise zu erlangen und Demokratie zu stärken.

    Warum passt das zu neoscript.ai?

    neoscript.ai ist eine DSGVO-konforme ChatGPT-Alternative für Healthcare-Profis mit lokalem Hosting in Deutschland. Unsere Tools neoscript und neogpt verarbeiten medizinische Dokumente lokal, ohne Daten an US-Clouds zu senden – perfekt als #DIDay-Empfehlung gegen Big-Tech-Abhängigkeit. Wir priorisieren GDPR-Compliance, Open-Source-Modelle wie Whisper und EU-Souveränität, passend zur Initiative.

    Rezepte zum schnellen Wechsel

    • Social Media: Mastodon statt X oder Instagram – dezentral und werbefrei.
    • Cloud-Speicher: Nextcloud statt Google Drive – selbst gehostet in der EU.
    • AI/Chat: neoscript/neogpt statt ChatGPT –
    • Mehr Optionen: Ente für Fotos, Joplin für Notizen – alle privacy-freundlich.

    Probiere einen Wechsel heute aus und feiere mit #DIDay!

    Unser Aufruf zum Mitmachen

    Als Healthcare-AI-Anbieter laden wir ein, neoscript.ai als #DigitalIndependenceDay-Partner zu testen.

    Quellen
    [1] Digital Independence Day https://di.day
    [2] Digital Independence Day — FAQs https://di.day/faqs/
    [3] Digital Independence Day — Partner https://di.day/partner/
    [4] Saving social media as a democratic force https://savesocial.eu/en/
    [5] Save Social – Soziale Netzwerke als demokratische Kraft retten https://savesocial.eu
    [6] Open-source AI models that give you privacy back https://nextcloud.com/blog/how-open-source-ai-models-can-help-you-take-control-of-your-privacy/
    [7] ChatGPT is not GDPR-compliant. Here are the alternatives https://weventure.de/en/blog/gdpr-compliant-chat-gpt-alternatives
    [8] Sichere ChatGPT-Alternative – Blog https://neoscript.ai/blog/sichere-chatgpt-alternative/
    [9] 10 privacy-friendly Big Tech alternatives https://www.komando.com/tips/privacy/10-privacy-friendly-big-tech-alternatives/
    [10] Digital Independence Day — Spenden https://di.day/spenden/
    [11] Establishing Your Digital Independence Day https://www.digitalindependent.life/blog/establishing-your-digital-independence-day
    [12] Digital Independence Day – Now! : r/BuyFromEU – Reddit https://www.reddit.com/r/BuyFromEU/comments/1pxonps/digital_independence_day_now/
    [13] Europe’s digital independence day – CEPS https://www.ceps.eu/europes-digital-independence-day/
    [14] Save Social – Networks For Democracy – NetzwerkGemeinsinn https://netzwerk-gemeinsinn.org/save-social-networks-for-democracy/
    [15] Digital Independence Day — Rezepte https://di.day/category/rezepte/
    [16] Save Social – Networks For Democracy https://digitaltag.eu/bewerbung/publikumspreis/save-social-networks-for-democracy
    [17] Die besten neoscript.ai Alternativen 2025 | OMR Reviews https://omr.com/de/reviews/product/neoscript-ai/alternatives
    [18] Digital Freedom, India’s Future This Independence Day … – Instagram https://www.instagram.com/p/DNW3d7_tVVc/
    [19] Save social networks as a democratic force https://www.schoepflin-stiftung.de/fileadmin/website/6_News/2025_Newsmeldungen/02_Februar_2025/SAVESOCIAL_EN.pdf
    [20] Chaos Computer Club regt „digitalen Unabhängigkeitstag“ … https://www.tageblatt.de/Nachrichten/Chaos-Computer-Club-regt-digitalen-Unabhaengigkeitstag-an-710105.html

  • Warum WhatsApp, Gmail & Co. im Praxisalltag tabu sind – und welche sicheren Alternativen Therapeuten und Ärzte nutzen können

    Warum WhatsApp, Gmail & Co. im Praxisalltag tabu sind – und welche sicheren Alternativen Therapeuten und Ärzte nutzen können

    In Zeiten digitaler Kommunikation greifen viele Praxisteams und Therapeut:innen intuitiv zu Tools wie WhatsApp, Gmail, iCloud oder OneDrive. Schließlich sind sie allgegenwärtig, einfach zu bedienen und oft kostenlos. Doch gerade im Gesundheitswesen birgt die Nutzung solcher Dienste erhebliche datenschutzrechtliche Risiken. Im Folgenden erklären wir, warum klassische Cloud- und Messenger-Dienste für die berufliche Kommunikation mit Patient:innen oder im Praxisteam nicht zulässig sind und welche DSGVO-konformen Alternativen sich stattdessen anbieten.


    Warum WhatsApp, Gmail & Co. tabu sind

    Die Nutzung gängiger US-amerikanischer Dienste verletzt in der Regel das Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das Berufsrecht im Gesundheitswesen:

    • WhatsApp ist ein Messenger von Meta (USA). Obwohl Nachrichten Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind, werden Metadaten (Wer schreibt wann mit wem?) und ggf. Backups (z. B. in iCloud oder Google Drive) unverschlüsselt gespeichert – und oft in die USA übertragen.
    • Gmail und andere Google-Dienste unterliegen dem US-amerikanischen Cloud Act. Das bedeutet: US-Behörden können unter Umständen auf sensible Daten zugreifen – ohne dass europäische Datenschutzbehörden eingreifen können.
    • iCloud, OneDrive, Dropbox und ähnliche Cloud-Dienste speichern Daten oft außerhalb der EU und bieten keine ausreichenden Garantien für den Schutz personenbezogener, geschweige denn besonders sensibler Gesundheitsdaten (Art. 9 DSGVO).

    Selbst mit Einwilligung der Patient:innen reicht dies nicht aus, da die Verarbeitung sensibler Gesundheitsdaten im Rahmen der beruflichen Tätigkeit einer rechtlichen Verpflichtung zur Vertraulichkeit unterliegt – nicht nur einer datenschutzrechtlichen Abwägung.


    DSGVO-konforme Alternativen: Sicher, souverän, deutsch/europäisch

    Glücklicherweise gibt es robuste, datenschutzfreundliche Alternativen, die für Praxen und Therapeuten geeignet sind – und dabei oft sogar kostengünstig oder Open Source sind.

    📧 E-Mail & Kommunikation

    • Posteo (posteo.de): E-Mail-Dienst aus Deutschland, DSGVO-konform, ohne Werbung, ohne Tracking – inkl. Kalender und Adressbuch. Ideal für den geschützten Schriftverkehr.
    • Eigene Mail-Infrastruktur bei Hetzner oder netcup: Mit einem eigenen Mail-Server auf deutschem Boden behalten Sie volle Kontrolle über Ihre Daten. Besonders für Praxisgruppen oder digitale Gesundheits-Startups interessant.
    • Tutanota: Ende-zu-Ende-verschlüsselte E-Mails mit Servern in Deutschland.

    📁 Cloud & Dateiablage

    • Nextcloud (self-hosted): Open-Source-Alternative zu Dropbox/OneDrive. Läuft auf Ihrer eigenen Hardware oder bei einem deutschen Anbieter wie Hetzner. Mit Clients für alle Geräte, Kalender, Aufgaben und sogar Videochats (Talk).
    • Managed-Nextcloud-Anbieter: Unternehmen wie Hetzner bieten auch managed Nextcloud-Lösungen an – ideal, wenn Sie keine eigene Serveradministration betreiben möchten, aber auf Compliance bestehen.

    📝 Office & Dokumente

    • LibreOffice: Open-Source-Büropaket (Text, Tabellen, Präsentationen) – lokal nutzbar, ohne Cloud, vollständig DSGVO-sicher.
    • Kombiniert mit Nextcloud kann man Dokumente auch kollaborativ bearbeiten – etwa über Collabora Online oder OnlyOffice, beides DSGVO-konforme Office-Lösungen für den Browser.

    💬 Sichere Messenger (für Teams, nicht für Patient:innen)

    • Signal: Obwohl Signal US-basiert ist, gilt es als sicherer Messenger – aber: Nur für interne Teamkommunikation, nicht für den Kontakt mit Patient:innen, da keine rechtssichere Auftragsverarbeitung (AVV) möglich ist.
    • Threema Work: Schweizer Messenger mit DSGVO-konformer AVV möglich – allerdings kostenpflichtig und eher für größere Einrichtungen geeignet.
    • Matrix + Element (self-hosted): Open-Source-Messenger mit End-to-End-Verschlüsselung, komplett auf eigenem Server betreibbar – maximale Datenschutzherrschaft.

    🔐 Fazit: Technik muss Vertrauen ermöglichen – nicht untergraben

    Als Therapeut:in oder Arzt tragen Sie eine besondere Verantwortung: Ihre Patient:innen vertrauen Ihnen ihre intimsten Gedanken und Gesundheitsdaten an. Dieses Vertrauen endet nicht an der Tür zur digitalen Welt. Die Nutzung unsicherer Kommunikationswege ist nicht nur rechtlich riskant – es verletzt auch das ethische Fundament unseres Berufsstands.

    Die gute Nachricht: Es gibt ausgereifte, erschwingliche und benutzerfreundliche Alternativen, die Datenschutz, Souveränität und Praxistauglichkeit verbinden. Und wer, wie wir bei neoscript.ai, an Open-Source, On-Premises-Lösungen und transparenter Technik arbeitet, weiß: Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit schließen sich nicht aus.


    Über neoscript.ai
    Wir entwickeln DSGVO-konforme, on-premises KI-Systeme zur automatisierten Dokumentation von Psychotherapiesitzungen – ohne Cloud, ohne US-Hyperscaler, mit voller Kontrolle über Ihre Daten. Unsere Lösung basiert auf Open-Source-Modellen wie Whisper und Qwen und läuft ausschließlich auf Ihrer Hardware oder bei uns auf eigener Infrastruktur.


    Hinweis: Dieser Blogpost ersetzt keine rechtliche Beratung. Für konkrete Fragen zur DSGVO oder zum Berufsrecht wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Ärztekammer oder einen auf IT-Recht spezialisierten Anwalt.

  • KI-Dokumentation im Gesundheitswesen – Wo liegen die Unterschiede bei Datenschutz und Datensouveränität?

    KI-Dokumentation im Gesundheitswesen – Wo liegen die Unterschiede bei Datenschutz und Datensouveränität?

    Ein Vergleich von neoscript, Via Health, Noa Notes und ChatGPT

    Die Digitalisierung in der Psychotherapie und medizinischen Versorgung schreitet voran. KI-gestützte Dokumentationssysteme werden zunehmend zu unverzichtbaren Helfern. Sie versprechen Zeitersparnis, weniger Bürokratie und mehr Fokus auf den Patienten. Doch hinter dieser Bequemlichkeit verbirgt sich eine entscheidende Frage:
    Wo und wie werden die sensiblen Gesundheitsdaten Ihrer Patient:innen gespeichert – und wer hat Zugriff darauf?

    Gesundheitsdaten gelten nach der DSGVO als besonders schützenswert. Doch viele Anbieter nutzen Cloud-Infrastrukturen, die – auch wenn sie in der EU gehostet sind – US-Unternehmen unterliegen. Und diese unterliegen dem CLOUD Act: Ein US-Gesetz, das US-Behörden erlaubt, auf Daten zuzugreifen, die von US-Firmen gespeichert oder verwaltet werden – egal, wo sie physisch liegen.

    Das bedeutet:

    „Server in Deutschland“ ist nicht gleich „Datensouveränität“.

    In diesem Vergleich beleuchten wir vier führende Lösungen als Entscheidungshilfe für Praxen und Kliniken, die Verantwortung für die Daten ihrer Patient:innen tragen.

    neoscript.ai: Echte Datensouveränität durch on-premise-Infrastruktur

    neoscript ist eine KI-Lösung, die ausschließlich auf eigenen Servern in Deutschland betrieben wird – ohne Anbindung an US-Hyperscaler wie AWS, Azure oder Google Cloud.

    • Keine externe Cloud – keine Abhängigkeit von US-Unternehmen
    • Echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aller Transkriptionen und Zusammenfassungen
    • Daten bleiben in Deutschland – kein Zugriff durch ausländische Behörden
    • Open-Source-Modelle (Whisper V3 Turbo, Qwen3) – technische Transparenz
    • Keine Datennutzung für Trainingszwecke – Ihre Sitzungen werden nicht gelernt

    Therapeut:innen berichten von einer Zeitersparnis von über zwei Stunden pro Tag ohne Kompromisse beim Datenschutz.
    neoscript ist nicht die schnellste, nicht die bekannteste – aber die einzige Lösung, die Datensouveränität als Kernprinzip versteht.

    Via Health: Multicloud-Technologie mit US-Risiko

    Via Health ist ein deutscher Anbieter mit moderner, leistungsstarker Infrastruktur. Die Plattform nutzt Microsoft Azure, Amazon Web Services und Google Cloud Platform – mit Rechenzentren in Deutschland.

    • Hohe technische Leistungsfähigkeit
    • Starke Verschlüsselung im Transport und bei der Speicherung
    • BSI C5 zertifiziert

    Aber:
    Als Dienstleister von US-Unternehmen unterliegt Via Health dem CLOUD Act. Auch wenn die Daten in Frankfurt liegen, könnte ein US-Behördenzugriff theoretisch möglich sein und das bleibt ein rechtlich nicht vollständig ausschließbares Restrisiko für Praxen mit höchsten Schutzanforderungen.

    Noa Notes (Jameda): EU-Cloud im globalen Konzern

    Noa Notes ist Teil von Jameda, einem der größten globalen Arztsuch- und Praxisnetzwerke. Die Plattform nutzt AWS und Microsoft Azure-Rechenzentren in der EU, oft in Deutschland.

    • Enge Integration in Praxisverwaltungssysteme
    • ISO 27001-Zertifizierung
    • Verschlüsselung während der Übertragung

    Aber:

    • Jameda gehört zu Docplanner Group , ein globales Unternehmen mit Sitz in Amsterdam, das in 13 Ländern tätig ist
    • Aufgrund der US-Infrastruktur ist auch hier das CLOUD Act-Risiko nicht ausgeschlossen

    ChatGPT: Leistungsstark – aber nicht für sensible Gesundheitsdaten geeignet

    ChatGPT von OpenAI ist ein leistungsstarker KI-Chatbot, der oft als „kostenloser Helfer“ in Praxen genutzt wird.

    • Gut für Recherche, Zusammenfassung allgemeiner Texte
    • Einige Daten werden in der EU verarbeitet

    Aber:

    • Keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
    • Nutzungsdaten werden standardmäßig für das Training des Modells verwendet
    • OpenAI ist ein US-Unternehmen – unterliegt dem CLOUD Act
    • Datenschutzbehörden warnen ausdrücklich vor der Nutzung für Gesundheitsdaten

    ChatGPT ist kein Dokumentationssystem – es ist ein generatives Tool.
    Für die Aufzeichnung von Psychotherapiesitzungen ist es nicht zulässig und kann rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

    AnbieterHostingStandortCloud Act Risiko
    neoscript.aieigene ServerDeutschlandnein
    Via HealthAWS, Azure, GoogleDeutschlandja
    Noa NotesAWS, AzureDeutschland, EUja
    ChatGPTunbekanntUSAja

    Stand: November 2025

    Fazit: Wer wählt was – und warum?

    Die Wahl eines KI-Dokumentationssystems ist keine technische, sondern eine ethische und rechtliche Entscheidung.

    • Wer maximale technische Flexibilität und Integration sucht, mag Via Health oder Noa Notes bevorzugen – und akzeptiert das damit verbundene Restrisiko.
    • Wer höchste Ansprüche an Datensouveränität, Kontrolle und Unabhängigkeit von US-Clouds stellt, findet mit neoscript.ai eine Lösung, die vollständig on-premise betrieben wird – ohne externe Clouds, ohne Datenweitergabe, ohne CLOUD Act-Risiko.

    Es geht nicht darum, wer „besser“ ist. Es geht darum, wer verantwortungsvoll ist.

    In der Psychotherapie und Medizin geht es mittlerweile um Effizienz, aber noch viel wichtiger ist Vertrauen.
    Und Vertrauen beginnt dort, wo die Daten sicher sind.

    Disclaimer: Dieser Artikel basiert auf öffentlich zugänglichen Informationen (Datenschutzerklärungen, Websites, Pressemitteilungen) zum Stand von November 2025. Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert, können jedoch durch Änderungen der Anbieter aktualisiert werden. neoscript.ai betreibt eine DSGVO-konforme, on-premise KI-Lösung ohne Nutzung externer Cloud-Anbieter oder US-Hyperscaler. Der Artikel dient ausschließlich der Information und Aufklärung im Bereich digitaler Gesundheitslösungen.

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