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  • Digitale Souveränität im Gesundheitswesen

    Digitale Souveränität im Gesundheitswesen

    Digitale Souveränität ist kein politisches Modewort mehr, sondern eine sehr konkrete wirtschaftliche und strategische Notwendigkeit – gerade für kritische Bereiche wie das Gesundheitswesen, in dem neoscript ansetzt. Die Beispiele aus Deutschland und der Schweiz zeigen eindrücklich, was passiert, wenn Verwaltungen und Unternehmen Abhängigkeiten reduzieren und eigene, offene Strukturen aufbauen und welche Rolle Lösungen wie neoscript dabei spielen können.

    Was digitale Souveränität bedeutet

    Digitale Souveränität heißt, die eigene IT‑Infrastruktur, Daten und zentralen Prozesse unter eigener Kontrolle zu behalten – technisch, rechtlich und wirtschaftlich. Es geht nicht darum, jede Zeile Code selbst zu schreiben, sondern darum, bewusst zu entscheiden, wo Daten liegen, wer zugreifen kann und wie austauschbar einzelne Bausteine sind.

    Für Gesundheitsanbieter, Praxen und therapeutische Einrichtungen bedeutet das: Patientendaten dürfen nicht in undurchsichtigen Blackbox-Clouds verschwinden, Lizenz- und Nutzungsbedingungen müssen nachvollziehbar bleiben und Kernprozesse wie Dokumentation oder Befundschreibung dürfen nicht von der Preispolitik eines einzelnen US‑Konzerns abhängen.

    Schleswig-Holstein: Open Source statt Vendor Lock-in

    Schleswig-Holstein zeigt aktuell sehr sichtbar, was passiert, wenn eine öffentliche Verwaltung konsequent auf Open Source und digitale Unabhängigkeit setzt. Das Land stellt seine Verwaltungs-IT schrittweise von proprietären Microsoft‑Lösungen auf freie Software um und spart damit schon im ersten Jahr mehr als 15 Millionen Euro an Lizenzkosten, bei einmaligen Investitionen von rund neun Millionen Euro – die Maßnahme amortisiert sich also in weniger als zwölf Monaten.

    Gleichzeitig reduziert das Land den Anteil an Microsoft‑Lizenzen um fast 80 Prozent und gewinnt damit Spielräume, offene Lösungen weiterzuentwickeln, Fachverfahren besser zu integrieren und eigene Prioritäten zu setzen, statt Roadmaps und Preismodelle eines einzelnen Anbieters einfach hinnehmen zu müssen. Genau diese Logik lässt sich auf Krankenhäuser, MVZs und Praxisketten übertragen: Wer offene, modular aufgebaute Software einführt, verschafft sich nicht nur Kostenvorteile, sondern auch echte strategische Handlungsfreiheit.

    Preisspirale bei Cloud-Suiten als Warnsignal

    Parallel dazu drehen große Anbieter weiter an der Preisschraube: Microsoft kündigt für die Microsoft‑365‑Suite ab Juli 2026 deutliche Erhöhungen an; einzelne Pläne steigen um bis zu ein Drittel, etwa wenn ein Tarif von 2,25 auf 3 US‑Dollar pro Nutzer und Monat wächst. Auch Business‑ und Enterprise‑Pläne legen teils im zweistelligen Prozentbereich zu, begründet mit neuen KI‑Funktionen und Security‑Features.

    Für Organisationen im Gesundheitswesen, die ohnehin mit knappen Budgets und steigenden Kosten in Pflege, Therapie und Infrastruktur kämpfen, bedeutet diese Preisdynamik: Jede zusätzliche Abhängigkeit von proprietären Suiten erhöht das finanzielle Risiko und reduziert den Spielraum für echte Innovation am Patienten. Digitale Souveränität heißt hier sehr konkret, diese Risiken zu begrenzen durch offene Standards, exportierbare Datenformate und Anbieter, die auf Transparenz und Interoperabilität

    Schweiz: Souveräne KI‑Infrastruktur als Vorbild

    Die Schweiz geht mit Initiativen wie der «Digital Switzerland Strategy» und der Swiss AI Initiative einen eigenen Weg, um digitale Souveränität auch im Bereich KI zu sichern. Basis ist unter anderem der öffentliche Supercomputer Alps, mit dem ein großer, mehrsprachiger Open‑Source‑Sprachmodell‑Stack aufgebaut wurde – mit Millionen GPU‑Stunden und signifikanten öffentlichen Investitionen, ausdrücklich ausgerichtet auf Transparenz, Datenschutz und offene Wissenschaft.

    Das Ziel ist klar: Staat und öffentliche Institutionen sollen KI nutzen können, ohne sich vollständig von einzelnen globalen Cloud‑Anbietern abhängig zu machen, sowohl in Bezug auf Infrastruktur als auch auf Modelle und Daten. Für Anwendungen im Gesundheitswesen entsteht damit ein Ökosystem, in dem sensible medizinische Informationen mit hohen Datenschutzanforderungen verarbeitet werden können, während Governance, Update‑Zyklen und Datenflüsse nachvollziehbar bleiben.

    Wo neoscript ansetzt

    neoscript ist genau in dieser neuen Realität verortet: Als spezialisierte Plattform für medizinische Dokumentation und KI‑gestützte Transkription zielt sie darauf, die Effizienz in Praxen und Kliniken zu steigern, ohne digitale Souveränität zu opfern. Durch einen Fokus auf deutsche undeuropäische Infrastruktur und klare Datenschutz-Architektur kann neoscript in souveräne IT-Strategien von Einrichtungen integriert werden, statt ein weiteres proprietäres Insel-System zu sein.

    Statt ein monolithisches US‑Produkt «von der Stange» zu kaufen, das jede Preiserhöhung und Produktentscheidung von außen diktiert, können Gesundheitsanbieter mit Lösungen wie neoscript schrittweise Kompetenz im eigenen Haus aufbauen: Daten bleiben in kontrollierten Umgebungen, Schnittstellen zu Praxis- und Kliniksystemen sind dokumentiert, und KI‑Modelle lassen sich perspektivisch austauschen oder ergänzen, passend zu regulatorischen Anforderungen und eigenen Qualitätsstandards. Damit wird digitale Souveränität vom abstrakten Schlagwort zur konkreten Architekturentscheidung und neoscript zu einem Baustein in einem unabhängigen, zukunftsfähigen Gesundheits-Ökosystem.

    1. https://www.heise.de/news/Adieu-Microsoft-Schleswig-Holstein-setzt-auf-Open-Source-und-spart-Millionen-11105389.html
    2. https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/I/Presse/PI/2025/cds/251204_cds_open-source
    3. https://www.s-ge.com/en/article/news/why-digital-sovereignty-begins-switzerland
    4. https://find.swiss/find-library/articles/digital-sovereignty-lost-in-the-cloud
    5. https://www.swisscom.ch/en/business/enterprise/themen/cloud/digitale-souveraenitaet.html
    6. https://www.igorslab.de/adieu-microsoft-schleswig-holstein-setzt-auf-open-source-und-spart-millionen/
    7. https://www.it-boltwise.de/schleswig-holstein-spart-millionen-durch-open-source-umstellung.html
    8. https://www.trendingtopics.eu/microsoft-preiserhoehungen/
    9. https://www.heise.de/news/Microsoft-erhoeht-Preise-fuer-Microsoft-365-ab-Juli-2026-deutlich-11103864.html
    10. https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/software-microsoft-hebt-preise-fuer-buerosoftware-um-bis-zu-33-prozent-an-01/100181349.html
    11. https://www.ad-hoc-news.de/boerse/ueberblick/microsoft-365-preise-steigen-um-bis-zu-33-prozent/68411818
    12. https://de.linkedin.com/posts/handelsblatt_software-microsoft-hebt-preise-f%C3%BCr-b%C3%BCrosoftware-activity-7403566701218254849-owzZ
    13. https://www.smartcountry.berlin/en/newsblog/strategy-initiative-how-switzerland-is-going-digital.html
    14. https://www.heise.de/news/Studie-Bundesverwaltung-soll-bei-generativer-KI-auf-Eigenentwicklungen-setzen-11105571.html
    15. https://winfuture.de/news,155429.html
    16. https://www.reddit.com/r/de/comments/1pgimhv/adieu_microsoft_schleswigholstein_setzt_auf_open/
    17. https://s3nnet.de/lesetp-adieu-microsoft-schleswig-holstein-setzt-auf-open-source-und-spart-millionen/
    18. https://de.linkedin.com/posts/dev-felix-becker_software-microsoft-hebt-preise-f%C3%BCr-b%C3%BCrosoftware-activity-7403672438342909955-FTms
    19. https://www.facebook.com/heiseonline/photos/mit-der-migration-von-microsoft-zu-freier-software-zahlt-schleswig-holstein-gut-/1263775259118737/
    20. https://news.microsoft.com/source/emea/2025/09/how-microsoft-is-addressing-digital-sovereignty-in-switzerland/
  • 2025: Das Jahr, in dem Europa aufwachte

    2025: Das Jahr, in dem Europa aufwachte

    Jahrelang haben wir uns eingeredet, das Internet gehöre allen. Wir haben „Akzeptieren“ geklickt, ohne nachzudenken, unsere wertvollsten Erinnerungen in den Clouds US-amerikanischer Riesen abgelegt und Warnungen ignoriert. „Ich habe nichts zu verbergen“, war die Ausrede. Doch 2025 lässt sich die unbequeme Wahrheit nicht mehr leugnen: Wenn es wirklich drauf ankommt, haben wir Europäer:innen die Schlüssel zu unserem digitalen Zuhause längst abgetreten.

    Dieses Jahr hat schmerzhaft gezeigt, was Experten prophezeit hatten: Unsere digitale Abhängigkeit ist keine theoretische Gefahr mehr, sondern eine akute Bedrohung für Freiheit und Privatsphäre.

    Der „Kill Switch“ wird Realität

    Experten warnten: „Europa ist digital vom US abhängig – alles kann mit einem Klick abgeschaltet werden.“ Damals klang das nach Weltuntergangsszenario. Wie könnte ein Verbündeter das tun?

    Am 16. Mai 2025 erlebten wir, wie dieser Knopf aussieht: Microsoft blockierte die E-Mail-Accounts des Chefanklägers des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) in Den Haag. Auf US-politischen Druck hin wurde eine unabhängige Institution digital zum Schweigen gebracht. Akten unzugänglich, Kommunikation dunkel.

    Dieser Vorfall beweist: Unsere kritische Infrastruktur ist Gast auf Servern, die wir nicht kontrollieren. Entscheidet ein Tech-Riese (oder die Regierung dahinter), dass du ein Problem bist, bist du raus – ob Bürger oder internationales Gericht.

    Dein Leben als Trainingsdaten (es sei denn, du widersprichst)

    Während unsere Souveränität bedroht ist, zerfrisst Big Tech unsere Privatsphäre. Erinnert ihr euch? „Widersprecht jetzt, wenn Meta eure Daten nicht für KI trainieren soll.“

    Vollkommene Umkehrung: Statt um Erlaubnis zu bitten, nehmen Firmen Urlaubsfotos, Kinder-Videos und Chats für profitablere KI-Modelle – es sei denn, du kämpfst dich durch verwirrende Menüs. 2025 wurde klar: Big Tech sieht deine Daten nicht als Eigentum, sondern als kostenloses Rohmaterial. Amnesty International warnte schon im August: Dieses Geschäftsmodell bedroht grundlegende Menschenrechte.

    Warum Big Tech kein sicherer Hafen ist

    Fazit 2025 ist hart, aber klar. Drei strukturelle Probleme lassen sich nicht mehr ignorieren:

    • Kill Switch: Wie NU.nl beschrieb und der IStGH erlebte, können Dienste einseitig gekappt werden.
    • Daten-Ausbeutung: Wie NOS und AP warnten, dienen Erinnerungen kommerzieller KI.
    • Machtmissbrauch: Wie Amnesty betont, gefährdet Konzentration bei wenigen Firmen unsere Freiheit.[1]

    Die Lösung in Europa: neoscript.ai

    Wir müssen das nicht hinnehmen. Der einzige Weg, Big Techs Macht zu brechen, führt unsere Daten nach Hause – nach Europa.

    Bei neoscript.ai machen wir es anders. Als privacy-fokussierte Healthcare-AI-Plattform glauben wir: Deine sensiblen medizinischen Daten gehören dir – und niemandem sonst.

    Kein KI-Training: Wir schauen nicht in deine Dateien. Deine Dokumente sind kein Algorithmus-Futter.

    Deutscher Schutz: Daten auf unseren eigenen Servern, oder wenn gewünscht auf deiner eigenen Infrastruktur, geschützt durch DSGVO Kein US-Cloud Act-Zugriff.

    Transparent: Kein Kleingedrucktes oder versteckte Opt-outs. Du bist Kunde, nicht Produkt.

    Kontrolle zurückholen – heute

    Wartet nicht auf den nächsten Skandal, die nächste Sperre oder AGB-Änderung. 2025 war der Weckruf.

    Tretet aus Big Techs Schatten. Wählt Privatsphäre, Sicherheit und Souveränität.

    Originalartikel: https://pixelunion.eu/blog/2025/

  • US-Cloud-Anbieter in Europa bleiben ein massives Risiko für Datenschutz und digitale Souveränität, gerade für Gesundheitsdaten.

    US-Cloud-Anbieter in Europa bleiben ein massives Risiko für Datenschutz und digitale Souveränität, gerade für Gesundheitsdaten.


    Was das neue Gutachten zeigt
    Das Kölner Gutachten im Auftrag des Bundesinnenministeriums kommt zu einem klaren Ergebnis: US-Behörden können auf Daten zugreifen, selbst wenn diese in europäischen Rechenzentren liegen. Entscheidend ist nicht der Standort des Rechenzentrums, sondern die Kontrolle durch ein Unternehmen, das US-Recht wie CLOUD Act, SCA oder FISA 702 unterliegt.

    Für europäische Unternehmen bedeutet das: Wer auf US-Hyperscaler oder europäische Anbieter mit starken US-Geschäftsbeziehungen setzt, öffnet ein Einfallstor für ausländische Zugriffe. Das steht in einem direkten Spannungsverhältnis zu DSGVO, EU‑Datenschutzrahmen und der Idee echter digitaler Souveränität.

    Warum das Gesundheitswesen besonders betroffen ist
    Gesundheitsdaten gehören zu den sensibelsten Daten überhaupt und unterliegen neben der DSGVO auch der ärztlichen Schweigepflicht und strafrechtlichem Schutz, etwa nach § 203 StGB. Ein heimlicher Zugriff ausländischer Behörden auf Arztbriefe, Therapienotizen oder Gesprächsprotokolle ist damit nicht nur ein Compliance-Problem, sondern ein Vertrauensbruch gegenüber Patient:innen.

    Viele aktuelle eHealth- und KI-Lösungen setzen dennoch auf US-Clouds wie Azure, AWS oder GCP – oft sogar dann, wenn die Rechenzentren formal in Deutschland oder der EU stehen. Das Gutachten macht deutlich: Dieses „Standort-Argument“ reicht nicht aus, um das Risiko eines Zugriffs durch US-Behörden wirksam auszuschließen.

    Wie neoscript Datensouveränität umsetzt
    neoscript geht hier bewusst einen anderen Weg: Die Plattform wird ausschließlich auf eigenen Servern in Deutschland betrieben – ohne AWS, Azure, GCP oder andere US-Clouds. Kundendaten verbleiben damit vollständig in deutscher Infrastruktur, was die Vereinbarkeit mit DSGVO und ärztlicher Schweigepflicht deutlich erleichtert.
    Zusätzlich bietet neoscript auf Wunsch On-Premise-Betrieb direkt in der IT-Umgebung von Praxen und Kliniken an. So behalten Einrichtungen die volle Kontrolle darüber, wo Gesundheitsdaten liegen – und wer eben keinen Zugriff hat.

    Was Entscheider:innen jetzt tun sollten
    Für Ärzt:innen, Psychotherapeut:innen, Kliniken und Gesundheits-IT bedeutet das Gutachten: Die Wahl der Infrastruktur ist eine strategische Datenschutzentscheidung, keine reine IT-Frage. Wer US-Clouds einsetzt, sollte das Risiko eines potentiellen Behördenzugriffs transparent bewerten – und dokumentierte Schutzmaßnahmen sowie Alternativen prüfen.

    neoscript positioniert sich genau hier als Lösung für maximale Datensouveränität: KI-gestützte Dokumentation und sicherer KI-Chat, betrieben auf eigener deutscher Infrastruktur, ohne US-Cloud und mit Fokus auf deutsche Compliance-Anforderungen. Für alle, die KI im Gesundheitswesen nutzen wollen – ohne bei Datenschutz und Souveränität Abstriche zu machen.

  • Warum WhatsApp, Gmail & Co. im Praxisalltag tabu sind – und welche sicheren Alternativen Therapeuten und Ärzte nutzen können

    Warum WhatsApp, Gmail & Co. im Praxisalltag tabu sind – und welche sicheren Alternativen Therapeuten und Ärzte nutzen können

    In Zeiten digitaler Kommunikation greifen viele Praxisteams und Therapeut:innen intuitiv zu Tools wie WhatsApp, Gmail, iCloud oder OneDrive. Schließlich sind sie allgegenwärtig, einfach zu bedienen und oft kostenlos. Doch gerade im Gesundheitswesen birgt die Nutzung solcher Dienste erhebliche datenschutzrechtliche Risiken. Im Folgenden erklären wir, warum klassische Cloud- und Messenger-Dienste für die berufliche Kommunikation mit Patient:innen oder im Praxisteam nicht zulässig sind und welche DSGVO-konformen Alternativen sich stattdessen anbieten.


    Warum WhatsApp, Gmail & Co. tabu sind

    Die Nutzung gängiger US-amerikanischer Dienste verletzt in der Regel das Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das Berufsrecht im Gesundheitswesen:

    • WhatsApp ist ein Messenger von Meta (USA). Obwohl Nachrichten Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind, werden Metadaten (Wer schreibt wann mit wem?) und ggf. Backups (z. B. in iCloud oder Google Drive) unverschlüsselt gespeichert – und oft in die USA übertragen.
    • Gmail und andere Google-Dienste unterliegen dem US-amerikanischen Cloud Act. Das bedeutet: US-Behörden können unter Umständen auf sensible Daten zugreifen – ohne dass europäische Datenschutzbehörden eingreifen können.
    • iCloud, OneDrive, Dropbox und ähnliche Cloud-Dienste speichern Daten oft außerhalb der EU und bieten keine ausreichenden Garantien für den Schutz personenbezogener, geschweige denn besonders sensibler Gesundheitsdaten (Art. 9 DSGVO).

    Selbst mit Einwilligung der Patient:innen reicht dies nicht aus, da die Verarbeitung sensibler Gesundheitsdaten im Rahmen der beruflichen Tätigkeit einer rechtlichen Verpflichtung zur Vertraulichkeit unterliegt – nicht nur einer datenschutzrechtlichen Abwägung.


    DSGVO-konforme Alternativen: Sicher, souverän, deutsch/europäisch

    Glücklicherweise gibt es robuste, datenschutzfreundliche Alternativen, die für Praxen und Therapeuten geeignet sind – und dabei oft sogar kostengünstig oder Open Source sind.

    📧 E-Mail & Kommunikation

    • Posteo (posteo.de): E-Mail-Dienst aus Deutschland, DSGVO-konform, ohne Werbung, ohne Tracking – inkl. Kalender und Adressbuch. Ideal für den geschützten Schriftverkehr.
    • Eigene Mail-Infrastruktur bei Hetzner oder netcup: Mit einem eigenen Mail-Server auf deutschem Boden behalten Sie volle Kontrolle über Ihre Daten. Besonders für Praxisgruppen oder digitale Gesundheits-Startups interessant.
    • Tutanota: Ende-zu-Ende-verschlüsselte E-Mails mit Servern in Deutschland.

    📁 Cloud & Dateiablage

    • Nextcloud (self-hosted): Open-Source-Alternative zu Dropbox/OneDrive. Läuft auf Ihrer eigenen Hardware oder bei einem deutschen Anbieter wie Hetzner. Mit Clients für alle Geräte, Kalender, Aufgaben und sogar Videochats (Talk).
    • Managed-Nextcloud-Anbieter: Unternehmen wie Hetzner bieten auch managed Nextcloud-Lösungen an – ideal, wenn Sie keine eigene Serveradministration betreiben möchten, aber auf Compliance bestehen.

    📝 Office & Dokumente

    • LibreOffice: Open-Source-Büropaket (Text, Tabellen, Präsentationen) – lokal nutzbar, ohne Cloud, vollständig DSGVO-sicher.
    • Kombiniert mit Nextcloud kann man Dokumente auch kollaborativ bearbeiten – etwa über Collabora Online oder OnlyOffice, beides DSGVO-konforme Office-Lösungen für den Browser.

    💬 Sichere Messenger (für Teams, nicht für Patient:innen)

    • Signal: Obwohl Signal US-basiert ist, gilt es als sicherer Messenger – aber: Nur für interne Teamkommunikation, nicht für den Kontakt mit Patient:innen, da keine rechtssichere Auftragsverarbeitung (AVV) möglich ist.
    • Threema Work: Schweizer Messenger mit DSGVO-konformer AVV möglich – allerdings kostenpflichtig und eher für größere Einrichtungen geeignet.
    • Matrix + Element (self-hosted): Open-Source-Messenger mit End-to-End-Verschlüsselung, komplett auf eigenem Server betreibbar – maximale Datenschutzherrschaft.

    🔐 Fazit: Technik muss Vertrauen ermöglichen – nicht untergraben

    Als Therapeut:in oder Arzt tragen Sie eine besondere Verantwortung: Ihre Patient:innen vertrauen Ihnen ihre intimsten Gedanken und Gesundheitsdaten an. Dieses Vertrauen endet nicht an der Tür zur digitalen Welt. Die Nutzung unsicherer Kommunikationswege ist nicht nur rechtlich riskant – es verletzt auch das ethische Fundament unseres Berufsstands.

    Die gute Nachricht: Es gibt ausgereifte, erschwingliche und benutzerfreundliche Alternativen, die Datenschutz, Souveränität und Praxistauglichkeit verbinden. Und wer, wie wir bei neoscript.ai, an Open-Source, On-Premises-Lösungen und transparenter Technik arbeitet, weiß: Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit schließen sich nicht aus.


    Über neoscript.ai
    Wir entwickeln DSGVO-konforme, on-premises KI-Systeme zur automatisierten Dokumentation von Psychotherapiesitzungen – ohne Cloud, ohne US-Hyperscaler, mit voller Kontrolle über Ihre Daten. Unsere Lösung basiert auf Open-Source-Modellen wie Whisper und Qwen und läuft ausschließlich auf Ihrer Hardware oder bei uns auf eigener Infrastruktur.


    Hinweis: Dieser Blogpost ersetzt keine rechtliche Beratung. Für konkrete Fragen zur DSGVO oder zum Berufsrecht wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Ärztekammer oder einen auf IT-Recht spezialisierten Anwalt.

  • KI-Dokumentation im Gesundheitswesen – Wo liegen die Unterschiede bei Datenschutz und Datensouveränität?

    KI-Dokumentation im Gesundheitswesen – Wo liegen die Unterschiede bei Datenschutz und Datensouveränität?

    Ein Vergleich von neoscript, Via Health, Noa Notes und ChatGPT

    Die Digitalisierung in der Psychotherapie und medizinischen Versorgung schreitet voran. KI-gestützte Dokumentationssysteme werden zunehmend zu unverzichtbaren Helfern. Sie versprechen Zeitersparnis, weniger Bürokratie und mehr Fokus auf den Patienten. Doch hinter dieser Bequemlichkeit verbirgt sich eine entscheidende Frage:
    Wo und wie werden die sensiblen Gesundheitsdaten Ihrer Patient:innen gespeichert – und wer hat Zugriff darauf?

    Gesundheitsdaten gelten nach der DSGVO als besonders schützenswert. Doch viele Anbieter nutzen Cloud-Infrastrukturen, die – auch wenn sie in der EU gehostet sind – US-Unternehmen unterliegen. Und diese unterliegen dem CLOUD Act: Ein US-Gesetz, das US-Behörden erlaubt, auf Daten zuzugreifen, die von US-Firmen gespeichert oder verwaltet werden – egal, wo sie physisch liegen.

    Das bedeutet:

    „Server in Deutschland“ ist nicht gleich „Datensouveränität“.

    In diesem Vergleich beleuchten wir vier führende Lösungen als Entscheidungshilfe für Praxen und Kliniken, die Verantwortung für die Daten ihrer Patient:innen tragen.

    neoscript.ai: Echte Datensouveränität durch on-premise-Infrastruktur

    neoscript ist eine KI-Lösung, die ausschließlich auf eigenen Servern in Deutschland betrieben wird – ohne Anbindung an US-Hyperscaler wie AWS, Azure oder Google Cloud.

    • Keine externe Cloud – keine Abhängigkeit von US-Unternehmen
    • Echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aller Transkriptionen und Zusammenfassungen
    • Daten bleiben in Deutschland – kein Zugriff durch ausländische Behörden
    • Open-Source-Modelle (Whisper V3 Turbo, Qwen3) – technische Transparenz
    • Keine Datennutzung für Trainingszwecke – Ihre Sitzungen werden nicht gelernt

    Therapeut:innen berichten von einer Zeitersparnis von über zwei Stunden pro Tag ohne Kompromisse beim Datenschutz.
    neoscript ist nicht die schnellste, nicht die bekannteste – aber die einzige Lösung, die Datensouveränität als Kernprinzip versteht.

    Via Health: Multicloud-Technologie mit US-Risiko

    Via Health ist ein deutscher Anbieter mit moderner, leistungsstarker Infrastruktur. Die Plattform nutzt Microsoft Azure, Amazon Web Services und Google Cloud Platform – mit Rechenzentren in Deutschland.

    • Hohe technische Leistungsfähigkeit
    • Starke Verschlüsselung im Transport und bei der Speicherung
    • BSI C5 zertifiziert

    Aber:
    Als Dienstleister von US-Unternehmen unterliegt Via Health dem CLOUD Act. Auch wenn die Daten in Frankfurt liegen, könnte ein US-Behördenzugriff theoretisch möglich sein und das bleibt ein rechtlich nicht vollständig ausschließbares Restrisiko für Praxen mit höchsten Schutzanforderungen.

    Noa Notes (Jameda): EU-Cloud im globalen Konzern

    Noa Notes ist Teil von Jameda, einem der größten globalen Arztsuch- und Praxisnetzwerke. Die Plattform nutzt AWS und Microsoft Azure-Rechenzentren in der EU, oft in Deutschland.

    • Enge Integration in Praxisverwaltungssysteme
    • ISO 27001-Zertifizierung
    • Verschlüsselung während der Übertragung

    Aber:

    • Jameda gehört zu Docplanner Group , ein globales Unternehmen mit Sitz in Amsterdam, das in 13 Ländern tätig ist
    • Aufgrund der US-Infrastruktur ist auch hier das CLOUD Act-Risiko nicht ausgeschlossen

    ChatGPT: Leistungsstark – aber nicht für sensible Gesundheitsdaten geeignet

    ChatGPT von OpenAI ist ein leistungsstarker KI-Chatbot, der oft als „kostenloser Helfer“ in Praxen genutzt wird.

    • Gut für Recherche, Zusammenfassung allgemeiner Texte
    • Einige Daten werden in der EU verarbeitet

    Aber:

    • Keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
    • Nutzungsdaten werden standardmäßig für das Training des Modells verwendet
    • OpenAI ist ein US-Unternehmen – unterliegt dem CLOUD Act
    • Datenschutzbehörden warnen ausdrücklich vor der Nutzung für Gesundheitsdaten

    ChatGPT ist kein Dokumentationssystem – es ist ein generatives Tool.
    Für die Aufzeichnung von Psychotherapiesitzungen ist es nicht zulässig und kann rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

    AnbieterHostingStandortCloud Act Risiko
    neoscript.aieigene ServerDeutschlandnein
    Via HealthAWS, Azure, GoogleDeutschlandja
    Noa NotesAWS, AzureDeutschland, EUja
    ChatGPTunbekanntUSAja

    Stand: November 2025

    Fazit: Wer wählt was – und warum?

    Die Wahl eines KI-Dokumentationssystems ist keine technische, sondern eine ethische und rechtliche Entscheidung.

    • Wer maximale technische Flexibilität und Integration sucht, mag Via Health oder Noa Notes bevorzugen – und akzeptiert das damit verbundene Restrisiko.
    • Wer höchste Ansprüche an Datensouveränität, Kontrolle und Unabhängigkeit von US-Clouds stellt, findet mit neoscript.ai eine Lösung, die vollständig on-premise betrieben wird – ohne externe Clouds, ohne Datenweitergabe, ohne CLOUD Act-Risiko.

    Es geht nicht darum, wer „besser“ ist. Es geht darum, wer verantwortungsvoll ist.

    In der Psychotherapie und Medizin geht es mittlerweile um Effizienz, aber noch viel wichtiger ist Vertrauen.
    Und Vertrauen beginnt dort, wo die Daten sicher sind.

    Disclaimer: Dieser Artikel basiert auf öffentlich zugänglichen Informationen (Datenschutzerklärungen, Websites, Pressemitteilungen) zum Stand von November 2025. Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert, können jedoch durch Änderungen der Anbieter aktualisiert werden. neoscript.ai betreibt eine DSGVO-konforme, on-premise KI-Lösung ohne Nutzung externer Cloud-Anbieter oder US-Hyperscaler. Der Artikel dient ausschließlich der Information und Aufklärung im Bereich digitaler Gesundheitslösungen.

  • Warum Datenhoheit und Unabhängigkeit im Gesundheitswesen entscheidend sind

    Warum Datenhoheit und Unabhängigkeit im Gesundheitswesen entscheidend sind

    Wenn Cloudflare oder AWS ausfallen, steht plötzlich ein großer Teil des Internets still. Was für viele nur ein kurzzeitiges Ärgernis bedeutet, kann im Gesundheitswesen gravierende Folgen haben: unterbrochene Dokumentation, verzögerte Behandlungen oder der temporäre Verlust des Zugriffs auf Patientendaten.

    Solche Vorfälle zeigen deutlich, wie abhängig viele digitale Anwendungen von wenigen großen Infrastrukturanbietern geworden sind. Ein Ausfall an einer zentralen Stelle zieht weltweit Kettenreaktionen nach sich. Doch gerade im medizinischen Bereich gilt: Stabilität, Datenhoheit und Ausfallsicherheit sind keine Option, sondern Pflicht.

    Digitale Souveränität als Grundlage

    Datenhoheit bedeutet, jederzeit volle Kontrolle über die eigenen Informationen zu behalten – technisch, organisatorisch und rechtlich. Nur so lassen sich Datenschutz, DSGVO-Konformität und langfristige Datensicherheit wirklich gewährleisten. Wer seine sensiblen Patientendaten ausschließlich über zentrale Cloud-Anbieter verarbeitet, gibt ein Stück dieser Kontrolle ab.

    Deshalb verfolgt neoscript einen anderen Ansatz: Die Plattform läuft vollständig lokal – in der eigenen Praxis, Klinik oder auf einem sicheren Server im internen Netzwerk. Ohne Abhängigkeit von externen Cloud-Diensten bleibt der Praxisbetrieb auch dann stabil, wenn das Internet teilweise ausfällt oder große Dienstleister Probleme haben.

    Lokale Intelligenz statt Cloud-Abhängigkeit

    AI-gestützte Dokumentation und Sprachverarbeitung sind bei neoscript so konzipiert, dass sie offline funktionieren. Alle Daten bleiben vor Ort. Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte können weiterarbeiten, egal, was außerhalb ihrer Infrastruktur passiert.

    Diese lokale Architektur schützt nicht nur Patientendaten, sondern stärkt auch die operative Unabhängigkeit jeder Einrichtung. Sie steht für digitale Souveränität – made in Germany.

  • Warum viele europäische Anbieter im Gesundheitswesen auf US-Cloud-Dienste wie Microsoft Azure, AWS und Google Cloud setzen – und warum das datenschutzrechtlich riskant ist

    Warum viele europäische Anbieter im Gesundheitswesen auf US-Cloud-Dienste wie Microsoft Azure, AWS und Google Cloud setzen – und warum das datenschutzrechtlich riskant ist

    Warum viele europäische Anbieter im Gesundheitswesen auf US-Cloud-Dienste wie Microsoft Azure, AWS und Google Cloud setzen – und warum das datenschutzrechtlich riskant ist

    Im digitalen Wandel des Gesundheitswesens setzen immer mehr Praxen, Kliniken und digitale Gesundheitsanbieter auf Cloud-Dienste wie Microsoft Azure, Amazon Web Services (AWS) oder Google Cloud Platform (GCP). Die Versprechen klingen verlockend: Skalierbarkeit, Ausfallsicherheit, „europäische“ Rechenzentren – und angeblich DSGVO-konforme Verarbeitung. Doch bei näherem Hinsehen erweisen sich diese Zusicherungen oft als juristische Fassaden ohne technische Substanz – besonders im sensiblen Bereich der Gesundheitsdaten.

    Denn: Papier schützt keine Daten. Dieser Satz, den der unabhängige IT- und Datenschutzexperte Kuketz IT-Security immer wieder betont, trifft den Kern des Problems. Verträge, Compliance-Zertifikate oder „EU Data Boundary“-Versprechen mögen formal korrekt sein – sie ändern jedoch nichts an der rechtlichen und technischen Realität, mit der US-Cloud-Anbieter operieren.


    CLOUD Act und FISA: Das grundsätzliche Problem US-amerikanischer Cloud-Anbieter

    Unabhängig von der physischen Speicherung der Daten innerhalb der EU unterliegen US-Unternehmen wie Microsoft, Amazon und Google dem US CLOUD Act. Diese Gesetze verpflichten US-Firmen, auf Anfrage US-Behörden Zugriff auf sämtliche von ihnen kontrollierten Daten zu gewähren – auch wenn diese in Europa gespeichert sind.

    Für Gesundheitseinrichtungen bedeutet das: Sobald eine Anwendung, z.B. eine digitale Patientenakte oder eine automatisierte Dokumentationssoftware auf Azure, AWS oder GCP läuft, bleibt der US-Anbieter technisch und rechtlich in der Lage, auf die Daten zuzugreifen. Dieser Zugriff erfolgt oft ohne Wissen oder Zustimmung des Kunden und ohne richterliche Kontrolle in Europa. Das steht im klaren Widerspruch zu Art. 44 ff. DSGVO, der internationale Datenübermittlungen nur zulässt, wenn ein angemessenes Schutzniveau gewährleistet ist.


    Juristische Gutachten reichen nicht – die Technik entscheidet

    Wie der Kuketz-Blog mehrfach aufgezeigt hat, verlassen sich viele Organisationen auf juristische Gutachten, die den Einsatz von US-Cloud-Diensten als „DSGVO-konform“ darstellen – allein auf Basis von Verträgen und Herstellerangaben. Doch solche Bewertungen ignorieren die technische Realität.

    Entscheidend ist nicht, was versprochen wird, sondern was die Infrastruktur tatsächlich tut. Und hier zeigen unabhängige Analysen – etwa durch den LfDI Baden-Württemberg oder die niedersächsische Datenschutzbehörde – ein klares Bild:

    • US-Cloud-Anbieter behalten administrativen Root-Zugriff auf ihre Systeme, selbst bei „europäischen“ Instanzen.
    • Sie sammeln umfangreiche Logs, Metadaten und Telemetriedaten, die oft personenbeziehbar sind oder eine Re-Identifizierung ermöglichen.
    • In vielen Fällen hat der Anbieter mehr Einblick in die Datenverarbeitung als der Kunde selbst – ein Verstoß gegen das Prinzip der Datenminimierung und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung.

    Solche Risiken lassen sich nicht durch Verträge eliminieren. Wie Kuketz treffend schreibt:

    „Datenschutz entsteht nicht durch Gutachten oder juristisches Geschwurbel. Er lässt sich nicht herbeireden – sondern nur durch überprüfbare technische Fakten.“


    Was das für digitale Gesundheitsanwendungen bedeutet

    Gesundheitsdaten genießen nach der DSGVO einen besonderen Schutzstatus (Art. 9). Sie gelten als „besonders schützenswert“, weil sie tiefste Einblicke in die Privatsphäre, psychische Verfassung oder körperliche Integrität eines Menschen gewähren. Wer solche Daten verarbeitet, trägt eine hohe Verantwortung und muss sicherstellen, dass sie nicht unrechtmäßig an Dritte weitergegeben werden können.

    Doch sobald eine Healthcare-Software auf Azure, AWS oder GCP basiert, ist diese Kontrolle nicht mehr vollständig gegeben. Selbst wenn der Anbieter alles richtig macht: die Infrastruktur bleibt in der Hand eines US-Unternehmens, das rechtlich verpflichtet ist, Daten an US-Behörden herauszugeben.

    Das ist kein hypothetisches Risiko. Es ist ein strukturelles, systemisches Problem, das sich durch technische Konfiguration oder vertragliche Zusagen nicht beheben lässt.


    Echte Datenschutzalternativen: Transparenz, Kontrolle, Souveränität

    Wer echten Datenschutz im Gesundheitswesen will, muss deshalb konsequent auf europäische, souveräne Infrastruktur setzen und auf transparente, nachvollziehbare Software. Dazu gehören drei zentrale Prinzipien:

    1. Keine Abhängigkeit von US-Cloud-Anbietern

    Verzicht auf Azure, AWS und GCP reduziert das CLOUD Act-Risiko auf null. Stattdessen: Nutzung von europäischen Rechenzentren und keine rechtlichen Verpflichtung zur Datenherausgabe an Drittstaaten.

    2. On-premise- Betrieb

    Praxen und Kliniken sollten die Option haben, die Software lokal in ihren eigenen Räumen zu betreiben. Das gibt volle Kontrolle über die Daten – ohne Abhängigkeit von externen Cloud-Providern.

    3. Open-Source-basierte Software

    Nur bei Open-Source-Systemen können unabhängig geprüft werden. Es gibt keine Black Boxes, keine versteckten Telemetriefunktionen, keine unkontrollierten Datenübertragungen. Transparenz wird so zum Kernbestandteil des Datenschutzes.

    Genau diesen Ansatz verfolgen wir: neoscript.ai nutzt Open Source-KI, kann on-premise betrieben werden und läuft ausschließlich auf deutscher bzw. europäischer Infrastruktur. Damit erfüllen wir nicht nur die formale, sondern auch die substantielle Anforderung der DSGVO: Schutz der Patientendaten in der Praxis, nicht nur auf dem Papier.


    Fazit: Datenschutz im Gesundheitswesen darf keine Illusion sein

    Im Gesundheitsbereich geht es um Vertrauen. Um sensible Daten, die nicht in falsche Hände geraten dürfen. Wer hier auf US-Cloud-Dienste setzt – auch wenn sie „in Frankfurt“ laufen –, überlässt die Kontrolle über diese Daten einem rechtlichen System, das europäische Grundrechte nicht anerkennt.

    Juristische Gutachten mögen beruhigen, aber sie schützen nicht. Nur technische Souveränität, europäische Infrastruktur und transparente Software bieten echte Sicherheit. Denn am Ende zählt nicht, was versprochen wird – sondern was tatsächlich passiert.

  • Warum neoscript.ai die einzige echte Wahl für Datenhoheit im Gesundheitswesen ist

    Warum neoscript.ai die einzige echte Wahl für Datenhoheit im Gesundheitswesen ist

    Im Herzen jeder medizinischen und therapeutischen Arbeit steht das Vertrauen. Patientinnen und Patienten teilen intime Gedanken, Symptome und Lebensgeschichten in der Erwartung, dass diese Informationen streng vertraulich behandelt werden. Sobald Künstliche Intelligenz in diesen sensiblen Prozess eingreift, stellt sich eine zentrale Frage: Wem gehören diese Daten wirklich – und wer kontrolliert die KI, die sie verarbeitet?

    Ein vielbeachteter Beitrag auf Social Media bringt es prägnant auf den Punkt:


    „If it’s not local, it’s not yours.“


    Sobald Patientendaten einen externen Server verlassen, sei es in der Cloud oder bei einem kommerziellen KI-Anbieter, verlieren Sie die Kontrolle darüber. Für Ärztinnen, Psychotherapeutinnen, Kliniken und Krankenhäuser ist das kein kalkulierbares Risiko. Es widerspricht dem ethischen und rechtlichen Fundament der ärztlichen Schweigepflicht.

    Die Gefahr externer KI-Dienste bei der Dokumentation

    Viele KI-Lösungen versprechen Entlastung im Praxisalltag, besonders bei der automatischen Dokumentation. Gespräche sollen protokolliert, Anamnesen strukturiert und Befunde schneller erfasst werden. Das klingt verlockend. Doch sobald ein Therapiegespräch oder ein Arztbericht an einen externen Dienst gesendet wird, verlassen die Daten Ihre sichere Umgebung. Selbst bei Verschlüsselung bleibt unklar, wer intern Zugriff hat, ob die Daten für das Training fremder Modelle genutzt werden oder wie sie im Falle eines Sicherheitsvorfalls behandelt werden.

    Im Gesundheitswesen ist Datenschutz keine Option. Er ist gesetzliche Pflicht und Ausdruck professioneller Integrität.

    Lokale Open-Source-KI als vertrauenswürdige Alternative

    neoscript.ai setzt deshalb konsequent auf Open-Source-KI, die lokal und On-Premise läuft – direkt in Ihrer Praxis, Klinik oder Ihrem Krankenhaus. Das bedeutet: Ihre Patientendaten verlassen niemals Ihre Infrastruktur. Sie entscheiden, welches Modell zum Einsatz kommt, und behalten volle Kontrolle über alle Prozesse. Es gibt keine Abhängigkeit von Cloud-Diensten, KI-Firmen oder externen Schnittstellen.

    Die Plattform nutzt lizenzierte Open-Source-Modelle. Alles geschieht auf Ihrer Hardware, unter Ihrer Aufsicht und ohne Datenweitergabe an Dritte.

    Warum Lokalität im Gesundheitswesen nicht verhandelbar ist

    Im medizinischen Kontext geht es nicht um Geschäftsgeheimnisse, sondern um menschliche Würde, Privatsphäre und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Eine KI, die auf fremden Servern läuft, kann niemals diese Werte garantieren.

    Mit neoscript.ai behalten Sie vollständige Datenhoheit gemäß DSGVO und berufsrechtlichen Vorgaben. Sie wissen genau, wie die KI arbeitet, weil das Modell offen und nachvollziehbar ist. Und Sie können sicher sein, dass kein Gesprächsprotokoll jemals außerhalb Ihres geschützten Netzwerks landet.

    Für Therapeutinnen und Ärztinnen bedeutet das: KI wird endlich zu einem Werkzeug, das entlastet, ohne das Vertrauen der Patientinnen zu gefährden. Die automatische Dokumentation wird so nicht nur effizienter, sondern auch ethisch tragbar.

    Fazit: Datenhoheit beginnt beim ersten Wort des Patienten

    Im Gesundheitswesen ist Datenschutz keine technische Zusatzfunktion. Er ist die Grundlage jeder Behandlung. Mit neoscript.ai nutzen Sie Künstliche Intelligenz, ohne Kompromisse bei der Vertraulichkeit einzugehen.

    Denn wenn es um Gesundheit geht, gilt mehr denn je:
    Wenn es nicht lokal läuft, gehört es Ihnen nicht.


    Erfahren Sie mehr darüber, wie neoscript.ai Open-Source-KI sicher, datenschutzkonform und On-Premise für Ärztinnen, Psychotherapeutinnen,und Kliniken bereitstellt. Speziell für die automatische Dokumentation im therapeutischen und medizinischen Alltag: neoscript.ai

  • Warum viele KI-Anbieter im Gesundheitswesen mit falschen Preisversprechen werben

    Warum viele KI-Anbieter im Gesundheitswesen mit falschen Preisversprechen werben


    In den letzten Wochen erreichen uns immer mehr Rückmeldungen von Ärztinnen, Therapeuten und Praxisteams:
    „Wir haben uns ein anderes KI-Tool angesehen, aber die angegebenen Preise stimmen nicht.“

    Und tatsächlich: Viele Anbieter im Markt werben mit scheinbar günstigen Einstiegspreisen, die bei genauerem Hinsehen nicht halten, was sie versprechen.

    Häufig steckt dahinter:
    •  Eine monatliche Grundgebühr plus Kosten pro Transkription oder Minute
    •  Gebühren für zusätzliche Dienstleistungen
    •  Aufpreise für API-Zugänge oder Mehrbenutzer-Optionen
    •  Und in manchen Fällen: US-Clouds, die rechtlich riskant, aber „billig“ sind

    Das Ergebnis:
    Was als günstige Lösung beworben wird, kostet am Ende mehr als doppelt so viel und bringt zusätzlich rechtliche Unsicherheit durch fehlende Datensouveränität.

    Bei neoscript machen wir es anders.
    Unsere Preisstruktur ist transparent und nachvollziehbar:
    •  Keine versteckten Gebühren
    •  Eigene Hardware
    •  Keine US-Clouds
    •  Volle Kontrolle über Ihre Daten

    Denn Fairness beginnt nicht beim Marketing, sondern bei klaren Informationen über Preis, Sicherheit und Nutzen.

    Wenn Sie wissen möchten, wie sich die tatsächlichen Kosten verschiedener Anbieter vergleichen lassen:
    Jetzt Demo buchen →https://meet.brevo.com/neoscriptai

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  • Warum Sie keine komplexen IT-Kenntnisse brauchen, um neoscript.ai zu nutzen

    Warum Sie keine komplexen IT-Kenntnisse brauchen, um neoscript.ai zu nutzen

    Viele Praxen, Therapieteams und Kliniken zögern bei der Einführung neuer KI-Tools – nicht, weil sie keinen Nutzen erkennen, sondern weil sie glauben, dass die Nutzung technisch aufwendig ist.

    Häufig heißt es: „Wie komplex ist die Umsetzung?“
    Doch genau hier setzt neoscript an.
    Unsere Lösung wurde so entwickelt, dass sie ohne technisches Vorwissen funktioniert:
    – Keine Serverkonfiguration
    – Keine komplizierte Einrichtung
    – Keine versteckten Cloud-Verbindungen
    Alles läuft in einer sicheren, klar strukturierten Umgebung – entweder vollständig auf deutschen Servern oder direkt bei Ihnen vor Ort (On-Premise).

    Das bedeutet: Sie können sofort starten – ohne komplexe IT-Kenntnisse, ohne Risiko.

    Wir glauben: Technologie im Gesundheitswesen sollte den Alltag vereinfachen, nicht zusätzliche Hürden schaffen.

    Mit neoscript konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche – Ihre Patientinnen und Patienten – während wir uns um die sichere, stabile und datenschutzkonforme Infrastruktur kümmern.

    Möchten Sie sehen, wie einfach das geht?

    Jetzt Demo buchen →https://meet.brevo.com/neoscriptai

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