Was das neue Gutachten zeigt
Das Kölner Gutachten im Auftrag des Bundesinnenministeriums kommt zu einem klaren Ergebnis: US-Behörden können auf Daten zugreifen, selbst wenn diese in europäischen Rechenzentren liegen. Entscheidend ist nicht der Standort des Rechenzentrums, sondern die Kontrolle durch ein Unternehmen, das US-Recht wie CLOUD Act, SCA oder FISA 702 unterliegt.
Für europäische Unternehmen bedeutet das: Wer auf US-Hyperscaler oder europäische Anbieter mit starken US-Geschäftsbeziehungen setzt, öffnet ein Einfallstor für ausländische Zugriffe. Das steht in einem direkten Spannungsverhältnis zu DSGVO, EU‑Datenschutzrahmen und der Idee echter digitaler Souveränität.
Warum das Gesundheitswesen besonders betroffen ist
Gesundheitsdaten gehören zu den sensibelsten Daten überhaupt und unterliegen neben der DSGVO auch der ärztlichen Schweigepflicht und strafrechtlichem Schutz, etwa nach § 203 StGB. Ein heimlicher Zugriff ausländischer Behörden auf Arztbriefe, Therapienotizen oder Gesprächsprotokolle ist damit nicht nur ein Compliance-Problem, sondern ein Vertrauensbruch gegenüber Patient:innen.
Viele aktuelle eHealth- und KI-Lösungen setzen dennoch auf US-Clouds wie Azure, AWS oder GCP – oft sogar dann, wenn die Rechenzentren formal in Deutschland oder der EU stehen. Das Gutachten macht deutlich: Dieses „Standort-Argument“ reicht nicht aus, um das Risiko eines Zugriffs durch US-Behörden wirksam auszuschließen.
Wie neoscript Datensouveränität umsetzt
neoscript geht hier bewusst einen anderen Weg: Die Plattform wird ausschließlich auf eigenen Servern in Deutschland betrieben – ohne AWS, Azure, GCP oder andere US-Clouds. Kundendaten verbleiben damit vollständig in deutscher Infrastruktur, was die Vereinbarkeit mit DSGVO und ärztlicher Schweigepflicht deutlich erleichtert.
Zusätzlich bietet neoscript auf Wunsch On-Premise-Betrieb direkt in der IT-Umgebung von Praxen und Kliniken an. So behalten Einrichtungen die volle Kontrolle darüber, wo Gesundheitsdaten liegen – und wer eben keinen Zugriff hat.
Was Entscheider:innen jetzt tun sollten
Für Ärzt:innen, Psychotherapeut:innen, Kliniken und Gesundheits-IT bedeutet das Gutachten: Die Wahl der Infrastruktur ist eine strategische Datenschutzentscheidung, keine reine IT-Frage. Wer US-Clouds einsetzt, sollte das Risiko eines potentiellen Behördenzugriffs transparent bewerten – und dokumentierte Schutzmaßnahmen sowie Alternativen prüfen.
neoscript positioniert sich genau hier als Lösung für maximale Datensouveränität: KI-gestützte Dokumentation und sicherer KI-Chat, betrieben auf eigener deutscher Infrastruktur, ohne US-Cloud und mit Fokus auf deutsche Compliance-Anforderungen. Für alle, die KI im Gesundheitswesen nutzen wollen – ohne bei Datenschutz und Souveränität Abstriche zu machen.
US-Cloud-Anbieter in Europa bleiben ein massives Risiko für Datenschutz und digitale Souveränität, gerade für Gesundheitsdaten.


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